Auf der weltgrößten Computerspiele-Messe Gamescom präsentieren sich in diesem Jahr so viele Aussteller wie noch nie. Durch das City-Festival wird die Messe auch in der Innenstadt erlebbar sein.
Rekordzahlen und Mega-AndrangGamescom: Das Programm für die Messe und die Innenstadt

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Bei der Gamescom können Spielefans wieder die neuesten Entwicklungen testen.

Die weltgrößte Computerspiele-Messe Gamescom setzt ihren Rekordkurs fort. Kurz vor dem Start präsentierten die beiden Veranstalter – die Koelnmesse und der Verband Game – am Dienstag (18. August 2026) beeindruckende Zahlen.
Über 1600 Ausstellende aus 67 Ländern, 47 Länderpavillons aus 41 Ländern und 233.000 Quadratmeter Bruttofläche, die erstmals vollständig ausgebucht ist, verdeutlichen die Dimensionen. Länder wie Bulgarien, Marokko, Nigeria, Ungarn und Zypern sind erstmals dabei.
Gamescom: Bundespräsident Steinmeier eröffnet Congress
„Seit 2009 ist die Gamescom eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Es ist unsere besucherstärkste Veranstaltung, die starke wirtschaftliche Impulse für uns und die Stadt mit sich bringt. Da kann keine andere Messe in Köln mithalten“, sagt Messechef Gerald Böse. Wildcards sowie Tickets für den Gamescom-Samstag sind bereits ausverkauft.
Im Vorjahr besuchten 357.000 Menschen die Messe. „Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Zahl wieder erreichen werden“, sagt Böse. Der Höchstwert war 2019 mit 373.000 erreicht worden, damals war das Gedränge jedoch zu groß, was für schlechte Laune gesorgt hatte.
Entscheidend sei für die Verantwortlichen ohnehin die Online-Reichweite. Im Vorjahr wurden 630 Millionen Online-Views registriert. Den Auftakt macht die Entwicklerkonferenz Gamescom dev am 24. und 25. August. Das Programm umfasst über 380 Redner und 230 Programmpunkte auf 18 Bühnen.
Zur politischen Eröffnung am 26. August haben sich Henna Virkkunen (Vizepräsidentin der EU-Kommission), Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst angekündigt. Tags darauf wird der Gamescom-Congress erstmals von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet.

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In den Kölner Messehallen wird ab dem 27. August wieder ein dichtes Gedränge herrschen, wenn die Gamescom für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Ebenfalls am 27. August bringt der Gamescom Invest-Circle Start-ups mit Investoren und strategischen Partnern zusammen. Von Donnerstag bis Sonntag ist die Messe schließlich offen für alle. Das Leitthema lautet dieses Jahr „Games machen Lust auf Zukunft“.
Game-Geschäftsführer Felix Falk hatte passende Zahlen dazu parat. „Sechs von zehn Deutschen spielen, das ist Platz eins in Europa, Platz fünf in der Welt. 60 Prozent sagen, dass durch Games zukünftige Technologien vorangetrieben werden. 62 Prozent der Spielenden, die jünger als 25 Jahre sind, fühlen sich durch Games motiviert, sich für eine bessere Zukunft zu engagieren.“

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Guildo Horn tritt mit seiner Band, den Orthopädischen Strümpfen, am Sonntag (30. August) um 18 Uhr am Rudolfplatz auf.
4,2 Milliarden Euro wurden im ersten Halbjahr 2026 mit Games, Online-Gaming-Services und Hardware in Deutschland umgesetzt. Das sind drei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Grund hierfür sind die stark gestiegenen Preise von Speichern und Festplatten durch die Chip-Knappheit, die zu stärkerer Kaufzurückhaltung führen.
Die Messe wird durch das Gamescom City-Festival am 29. und 30. August auch in der Innenstadt präsent sein. Auf den Bühnen am Hohenzollernring und Rudolfplatz sind am Samstag Gruppen wie Team Rhythmusgymnastik, Thees Uhlmann, Klee und Elias zu erleben. Am Sonntag treten Fewjar, The Notwist und Guildo Horn bei freiem Eintritt auf den Ringen auf.

