Abo

„Wechseln!“Ex-FC-Profi mit klarer Meinung zu El Mala und Wagner

Said El Mala und René Wagner diskutieren im Training.

Copyright: IMAGO/Beautiful Sports International

Said El Mala und René Wagner diskutieren eine Szene im FC-Training. 

Simon Terodde ist mittlerweile nicht nur TV-Experte für die 2. Liga, er verfolgt auch das Geschehen rund um den FC immer noch intensiv. Er hat einen Rat an Said El Mala und eine Prognose bei René Wagner.

Wie geht es mit René Wagner beim 1. FC Köln weiter? Bekommt der Trainer kommende Saison das Vertrauen ausgesprochen, wenn er das Ziel Klassenerhalt schafft? Das wird aktuell im Verein diskutiert.

Thomas Kessler, der maßgeblich an der Rückholaktion von Wagner zum FC beteiligt war, hält große Stücke auf den Coach und würde ihm gerne die Chance geben, andere bevorzugen einen Neustart auf der Position.

Terodde hat klaren Rat an El Mala

Wenn es nach Simon Terodde geht, wird Wagner auch in der kommenden Saison beim FC an der Seitenlinie stehen. „Wenn man die Spiele nimmt, vor allem das Derby, dann sieht man, dass er die richtigen Kniffe getätigt hat“, sagte der ehemalige FC-Profi bei einem Termin von „Sky Sport“ am Mittwoch in Düsseldorf.

Er ergänzte: „Dementsprechend kann ich mir gut vorstellen, dass René Wagner bleibt. Er hat mit der Leistung gegen Leverkusen ein Ausrufezeichen gesetzt. Von daher, denke ich, dass man mit ihm weitermachen wird.“

Doch nicht nur zur Trainer-Thematik, auch in der Causa El Mala hat der einstige Torjäger eine klare Meinung. Was sollte der Youngster im Sommer seiner Meinung nach tun? „Wechseln! Ganz einfach“, sagt T-Rod: „Man möchte sich als Spieler immer entwickeln. Kann er das beim FC? Ich glaube nicht.“

Dabei schwebt ihm vor, dass ein Wechsel eine Win-win-Situation für alle Beteiligten ist. „Wenn du 50 Millionen oder mehr bekommst, und El Mala kann einen Schritt zu einer besseren Mannschaft machen, dann sind beide Seiten zufrieden. Das wäre der richtige Weg“, sagte Terodde.

Mit Brighton hat sich der beharrlichste Interessent vorerst zurückgezogen. Die Engländer haben sich beim Shootingstar eine Grenze gesetzt, die dem FC allerdings zu niedrig ist.

In Köln spekulieren die Verantwortlichen darauf, dass El Mala noch auf den WM-Zug aufspringt und die Ablöse dann noch mal ganz andere Sphären erreichen könnte.

Beim FC machen sie auch keinen Hehl daraus, dass sie sich das Szenario, das Terodde skizziert hat, wünschen würden. El Mala darf im Sommer gehen, aber nur wenn der Preis stimmt. Wenn er stimmt, haben im Sommer alle Seiten etwas davon.

Spielszene im Duell zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Köln.

Großer Super-Sonntag winkt

Dürfen Köln-Fans am Wochenende gleich zweimal jubeln?