Abo

„Haben da nichts mehr verloren“Vonn-Sturz: Neureuther übt erneut scharfe Kritik

Nach dem schweren Sturz von Lindsey Vonn bei den Olympischen Spielen hat sich Felix Neureuther nun zu Wort gemeldet und erneut Kritik an der TV-Regie geäußert. 

Ein Schockmoment bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo: Die Bilder gingen um die Welt. US-Ikone Lindsey Vonn (41) trat an, obwohl sie sich kurz vorher das Kreuzband gerissen hatte. Dann der Albtraum, nur Sekunden nach dem Start der Abfahrt: Vonn krachte in den Schnee, erlitt einen komplizierten Beinbruch. Mehrere OPs waren die Folge.

Sie schrie vor Schmerzen, lag minutenlang im Schnee. Dann kam der Heli. Diese Bilder verfolgen Ex-Skistar Felix Neureuther bis heute. Schon live im Fernsehen hatte der ARD-Experte kein gutes Haar an der Übertragung gelassen. Das berichtet „t-online“.

Klare Kante von Neureuther: „Das war respektlos“

Jetzt legt der 41-Jährige im Gespräch mit der „Welt“ nach, findet klare Worte. „Ich fand in diesem Moment den Umgang mit den TV-Bildern und dem Ton sehr unpassend und ihrer Familie gegenüber respektlos“, sagt Neureuther.

Dass die Kameras so lange auf die leidende Athletin gerichtet waren, ist für ihn ein Unding: „Das habe ich in dem Moment nicht verstanden, dass die Welt-Regie da voll draufgehalten hat.“

Klar, Dramen gehören zum Sport dazu, das fesselt die Zuschauerinnen und Zuschauer, so Neureuther. Aber für ihn ist eine rote Linie überschritten. „Das sind Momente, die äußerst schmerzhaft sind und wo die Kameras und Mikros ab einem gewissen Zeitpunkt nichts mehr verloren haben“, macht er deutlich.

Die Szenen gingen Neureuther auch persönlich nahe. Er und Vonn sind eng verbunden. „Wenn du einen Menschen persönlich kennst und das dann persönlich siehst, wie sich jemand schwer verletzt, dann leidest du sehr mit“, erklärte er. „Mir hat der Moment bei Lindsey unheimlich wehgetan, weil ich weiß, welchen Weg sie gegangen sein muss.“

Und Vonn? Die US-Athletin ist eine Kämpferin und schuftet schon wieder für ihr Comeback. Dabei war sie erst im Dezember 2024 nach über fünf Jahren Pause zurückgekehrt, fuhr seitdem mit einer Teilprothese im rechten Knie.

Am Dienstag (17. März 2026) gab es auf Instagram schon wieder erste Bilder und Videos vom Training. Und auf der Plattform X machte sie eine klare Ansage, die eine Rückkehr andeutet: „Hört auf, mir zu sagen, was ich zu tun habe oder nicht tun sollte. Ich lasse euch wissen, wenn ich mich entschieden habe.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Rennpferde laufen in einem Wettkampf.

Aufgefallen durch Mikrochip

Gästen Rennpferd-Reste in Suppe serviert