Tour de France Klare Sache im Zeitfahren: Kampf ums Gelbe Trikot endgültig entschieden

Der Kampf um das Gelbe Trikot der Tour de France ist endgültig entschieden: Jonas Vingegaard absolvierte auch das Zeitfahren souverän und ließ Konkurrent Tadej Pogacar keine Chance.

Die finalen 115,6 Kilometer der Tour de France stehen noch aus, doch dank des traditionellen Nichtangriffspakts auf der letzten Etappe darf der Däne Jonas Vingegaard (25) schon jetzt über seinen so gut wie feststehenden ersten Gesamtsieg beim größten Radrennen der Welt jubeln.

Der Fahrer vom Team Jumbo-Visma ließ auch im Zeitfahren am Samstag (23. Juli 2022) nichts anbrennen und wird die Tour mit einem komfortablen Vorsprung von 3:34 Minuten auf seinen ärgsten Verfolger Tadej Pogacar (23) beenden. In Paris muss er jetzt nur noch über die Ziellinie rollen, dann ist sein Triumph amtlich.

Vor zwei Jahren hatte Teamkollege Primoz Roglic (32) noch den Tour-Sieg durch einen historischen Einbruch im Zeitfahren auf der vorletzten Etappe an Pogacar abtreten müssen. Den Sieg am Samstag holte sich mit Wout van Aert (27) ebenfalls ein Fahrer von Jumbo-Visma, der wie sein Kapitän eine herausragende Tour de France absolviert hatte.

Tour de France: Vingegaard wehrt letzten Pogacar-Angriff ab

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Pogacar, der Vingegaard über die gesamte Tour einen harten Kampf mit unaufhörlichen Attacken geliefert hatte, legte zwar auch im Zeifahren noch einmal alles in die letzte Angriffs-Chance über 40,7 Kilometer, verlor gegen den abgezockten Gesamt-Führenden aber weitere Sekunden.

Komplettiert wird das Podium vom Briten Geraint Thomas (36), der seinen dritten Platz problemlos gegen den über drei Minuten entfernten Franzosen David Gaudu (25) verteidigen konnte. 

In Paris steht am Sonntag (24. Juli) noch einmal eine kurze Etappe mit einem Sprint-Finale an. Bei der Fahrt in die französische Hauptstadt sowie auf den Runden über die Champs Élysées wird der Gesamtführende traditionell nicht mehr attackiert. (bc)

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