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Zverevs emotionaler Pakt:Wie ein Versprechen an Tochter Mayla (4) alles verändert

Deutschlands Tennis-Ass Alexander Zverev lässt tief blicken. Eine rührende Geste für seine Tochter und ein frischer Kopf sollen ihn bei den wichtigen Wettkämpfen in den USA beflügeln.

„Generell will ich Tennis in diesem Jahr einfach ein bisschen mehr genießen“, verkündete Alexander Zverev (28) vor dem Auftakt des sogenannten „Sunshine Double“. Mit einer spürbar neuen Gelassenheit startet der Tennis-Olympiasieger in die beiden Masters-1000-Turniere in Indian Wells und Miami.

Wie sehr ihm diese neue Einstellung hilft, war erst kürzlich in Acapulco zu sehen. An der Seite seines brasilianischen Freundes Marcelo Melo gewann Zverev dort überraschend die Doppel-Konkurrenz. Diesen Sieg, den er sichtlich gut gelaunt mit Sombrero auf dem Kopf zelebrierte, nannte er „etwas ganz Besonderes“.

Herzens-Versprechen für Tochter Mayla

Der eigentliche Grund für seine Hochstimmung war jedoch eine ganz besondere Person: seine Tochter Mayla (4). Die Vierjährige reiste mit ihrem Papa nach Mexiko und offenbarte den Fans einen Zverev, der so nahbar wie selten wirkte.

Im Anschluss an das siegreiche Doppel-Endspiel gab es für Mayla einen dicken Schmatzer und eine emotionale Zusage, wie die dpa meldet: „Den Pokal nimmst du mit nach Hause, ja?“

Harte Probe in Indian Wells

Man gewinnt den Eindruck, Zverev verfolge seine riesigen Ziele – ein Grand-Slam-Titel und die Weltranglisten-Spitze – nicht mehr mit letzter Verbissenheit. Ob diese frische Lockerheit ihm gegen die Überflieger Carlos Alcaraz und Jannik Sinner zugutekommt? Das wird sich beim Masters in Indian Wells zeigen, das oft als „fünftes Grand-Slam-Turnier“ betitelt wird.

In der Wüste Kaliforniens ist der Hamburger bislang nicht über das Viertelfinale hinausgekommen. Eine Gefahr für ein frühes Aus besteht auch in diesem Jahr. Nach einem Freilos zum Auftakt könnte mit dem Italiener Matteo Berrettini oder dem Franzosen Adrian Mannarino ein sehr unbequemer Gegner warten.

Wichtig ist für Zverev, nach seinem Ausscheiden im Achtelfinale des Einzels in Acapulco wieder seinen Spielrhythmus zu finden. Er will sich erneut auf einem Level mit Alcaraz, Sinner und Novak Djokovic beweisen – ähnlich wie bei den Australian Open, wo sein Lauf erst im dramatischen Halbfinale gestoppt wurde.

Lektionen aus dem Vorjahr

Im März bietet sich Zverev sogar die Gelegenheit, den dritten Rang der Weltrangliste von Djokovic zurückzuholen. In den USA sind für ihn nicht viele Punkte zu verteidigen, da er im letzten Jahr in Indian Wells früh scheiterte und in Miami das Achtelfinale das Ende bedeutete.

Allerdings reiste er zu diesem Zeitpunkt auch vollkommen kraftlos an. „Vergangenes Jahr war mein Zeitplan verrückt“, erklärt der Goldmedaillengewinner von 2021. „Da fingen meine Probleme an, weil ich mental erschöpft war, und wenn man mental erschöpft ist, fangen auch die Verletzungen an.“

Aus dieser Erfahrung hat er gelernt. In diesem Jahr wählt Zverev einen entspannteren Ansatz. Zwar ist seine Tochter wieder nach Deutschland zurückgekehrt, aber für seelischen Beistand ist gesorgt: Freundin Sophia Thomalla sowie Dackel Mishka sind mit von der Partie. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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