Am Sonntag feierte Alexander Zverev seinen großen Triumph bei den French Open. Eine Tennis-Legende gratulierte dem Deutschen zum Sieg, erntete dafür im Anschluss jedoch einen Shitstorm.
Nach Grand-Slam-SiegTennis-Legende kassiert für Zverev-Post Shitstorm

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Alexander Zverev nach dem Finale der French Open mit der Trophäe in der Hand.
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Alexander Zverev darf sich endlich über seinen ersten Grand-Slam-Titel freuen! Zwar feiern unzählige Anhänger und Mitstreiter seinen Triumph bei den French Open, doch unter die Gratulationen mischt sich auch deutliche Kritik. Diese erinnert an die Vorgeschichte des Tennis-Profis.
Einige bedeutende internationale Presseorgane thematisierten die Anschuldigungen, die Zverev schon lange verfolgen, unmittelbar nach seinem Sieg in fünf Sätzen. Die angesehene französische Tageszeitung „L’Equipe“ schrieb in ihrer Schlagzeile: „Zverev siegt: Eine Krönung, die die Vorwürfe der häuslichen Gewalt nicht verbirgt“.
Billie Jean King kassiert für Zverev-Post viel Kritik
Ebenso entschied sich das Sportportal der „New York Times“, „The Athletic“, für einen vergleichbaren Titel und erwähnte Zverevs „unangenehmen Status im Tennis“, welcher fortbestehe. Das berichtet „Sport1“.
Ein Vorfall im Netz nach dem Turnier zeigte überdeutlich: Die Anschuldigungen sind nicht vergessen. Für einen Glückwunsch-Post an Zverev auf der Plattform X erntete Billie Jean King, eine Ikone des Tennis und wichtige Kämpferin für Frauenrechte, einen massiven Shitstorm.
King hatte in ihrem Post Zverevs Umgang mit seiner Diabetes-Erkrankung gewürdigt und ihn als Vorbild für andere Erkrankte bezeichnet. Zahlreiche User zeigten sich empört und verärgert über die kritiklose Beglückwünschung. In den Antworten wurde auf die Vergangenheit des deutschen Profis hingewiesen.
Besonders in den Vereinigten Staaten haben Medien wie „Fox Sports“ und „USA Today“ die kontroversen Aspekte in Zverevs Lebenslauf nochmal beleuchtet. Zentral sind dabei Anschuldigungen von zwei früheren Freundinnen. Olga Scharipowa erklärte im Jahr 2020, dass sie im Jahr davor von Zverev misshandelt worden sei.

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Tennis-Legende Billie Jean King bereitet sich darauf vor, den Absolventen Tennisbälle zuzuwerfen, nachdem sie eine Rede während der Aufnahmefeier der California State University gehalten hat.
Diese Anschuldigungen bestritt Zverev und erreichte laut eigener Aussage eine einstweilige Verfügung. Die Spielervereinigung ATP stellte eine Ermittlung ein, da Beweise fehlten. Zu einem Prozess vor Gericht kam es niemals, daher gilt die Unschuldsvermutung.
Ein weiterer Vorwurf, der ebenfalls aus dem Jahr 2020 stammt, kam von seiner ehemaligen Freundin Brenda Patea, der Mutter von Zverevs Tochter. Sie gab an, Zverev habe sie während eines Streits gewürgt. Gegen den Tennis-Profi wurde daraufhin im Oktober 2023 ein Strafbefehl erlassen, welcher eine Geldstrafe in Höhe von 450.000 Euro festsetzte.
Zverev erhob Einspruch, was in einer außergerichtlichen Einigung mündete. Der Tennis-Profi musste 200.000 Euro zahlen. Ein Eingeständnis von Schuld war mit dieser Zahlung nicht verbunden, und das Gericht traf keine Feststellung zu Schuld oder Unschuld.
Zverev betrachtete die Angelegenheit damals als abgeschlossen. „Eine Einstellung des Verfahrens ist genau das. Das heißt: unschuldig. Man lässt keine Anklage fallen, wenn jemand schuldig ist“, äußerte er sich vor zwei Jahren. Er ergänzte: „Ich will nie wieder eine Frage zu diesem Thema hören. Das geht an alle.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
