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Irre Summen in WimbledonPreisgeld steigt um 20 Prozent auf Rekordsumme von 74,3 Mio.

Alexander Zverev

Copyright: Jordan Pettitt/PA Wire/dpa

Alexander Zverev wird in Wimbledon als ein Mitfavorit antreten. (Archivbild)

Preisgeld-Hammer nach Protest: Wimbledon zahlt Rekordsumme.

Während die Tennis-Stars lautstark mehr Gage fordern, kommt aus Wimbledon eine Hammer-Nachricht: Die Prämien für das legendäre Rasen-Event in London klettern auf eine neue Rekordhöhe!

Die gesamte Ausschüttung beträgt in diesem Jahr satte 64,2 Millionen Pfund (etwa 74,3 Millionen Euro). Das ist ein Zuwachs von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Ausrichter verkündeten. Sie bezeichneten dies als den „bei weitem“ größten Sprung in der Turnierhistorie.

Das winkt dem Champion – und auch Zverev

Allein für den Triumph bei den Damen und Herren gibt es einen Geldsegen von 3,6 Millionen Pfund (ungefähr 4,17 Millionen Euro). Das ist ebenfalls eine Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zu 2025. Wer im Endspiel den Kürzeren zieht, bekommt immerhin noch die Hälfte.

Auch für Deutschlands Tennis-Ass Alexander Zverev geht es damit um eine gewaltige Summe. Nach seinem Sieg bei den French Open zählt er bei der Ausgabe, die am 29. Juni startet, zu den heißen Anwärtern. Im Vorjahr hatten die Polin Iga Swiatek und der Italiener Jannik Sinner gewonnen. Doch ausgerechnet in Wimbledon lief es für den Hamburger bisher gar nicht rund: Über die Runde der letzten 16 kam er noch nie hinaus.

Profi-Protest wegen Geld: Darum kocht die Debatte hoch

Der Geld-Regen kommt nicht aus heiterem Himmel. Schon länger verlangen die Profis ein größeres Stück vom Kuchen der Grand-Slam-Einnahmen. Die Diskussion kochte bereits im Vorfeld der French Open hoch. Die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka aus Belarus drohte sogar damit, dass ein Boykott nötig werden könnte. Als Zeichen des Protests verkürzten Top-Akteure in Paris ihre Pressetermine vor dem Start des Turniers.

Bei dem Streit geht es aber nicht nur um die absoluten Top-Stars. Es ist auch ein Anliegen, dass Spielerinnen und Spieler jenseits der Top 100 besser von ihrem Sport leben können. Tennis ist extrem kostenintensiv: Die Profis sind als eine Art Einzelunternehmer weltweit unterwegs und müssen ihre Trainer sowie Physiotherapeuten selbst finanzieren. Wimbledon reagiert darauf: Das Geld für die erste Runde steigt um 21 Prozent auf 80.000 Pfund (rund 92.600 Euro). In der Qualifikation wächst die Gesamtausschüttung sogar um 25 Prozent auf 6,2 Millionen Pfund (rund 7,2 Millionen Euro). (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

French Open Tennis
„Nacht nicht geschlafen“
Zverevs ehrliche Beichte nach dem großen Triumph in Paris