Hammerhartes Halbfinale bei den Australian Open für Alexander Zverev: Der Olympiasieger traf auf Carlos Alcaraz und erlebte in einem historischen Spiel eine große Frust-Szene.
„Absoluter Scheiß“Zverev-Krimi! Dramatischer Moment kurz vor der Entscheidung
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Mitten in den entscheidenden Momenten wurde es am Freitag (30. Januar 2026) plötzlich hitzig! Carlos Alcaraz stand beim Sieg im hart umkämpften Halbfinale der Australian Open gegen Alexander Zverev schon kurz vor dem Final-Einzug, als er aus dem Nichts plötzlich Schmerzen verspürte.
Der Modellathlet brachte sein Aufschlagspiel trotz sichtlicher Probleme noch durch, nahm in der anschließenden Pause aber ein Timeout für die dreiminütige Behandlungspause. Zverev reagierte darauf fuchsteufelswild und protestierte. Es war der Auftakt in eine historische zweite Spielhälfte.
Alexander Zverev protestiert gegen Alcaraz-Behandlung
Was war passiert? Der Spanier verspürte bei extrem belastenden Temperaturen etwas im rechten Bein, sagte seiner Box auch, dass er sich habe übergeben müssen. Ob er zudem unter Krämpfen oder stärkeren muskulären Problemen litt, blieb zunächst offen. Zverev allerdings glaubte an Krämpfe, bei denen die Behandlung nicht zulässig ist.
Als Alcaraz sich behandeln ließ, redete Zverev verzweifelt auf die Offiziellen ein. Immer wieder fingen die TV-Mikrofone sein ungläubiges und wütendes „Das kann nicht sein“ ein. Der Hamburger fühlte sich ungerecht behandelt und witterte einen ungerechtfertigten Vorteil für den Spanier, schimpfte: „Was ist das denn für ein absoluter Scheiß?“
Beim Stand von 6:4, 7:6 und 5:4 schleppte sich Alcaraz allerdings nur noch so über den Platz, nachdem er zuvor sein übliches Spiel mit extrem hoher Intensität durchgezogen und keinerlei Ermüdungserscheinungen hatte erkennen lassen.
Er ließ die Uhr stets bis zum letzten Moment herunterlaufen, um Zeit zu gewinnen, ihm drohte ein Wendepunkt kurz vor den ersten Matchbällen. In der Live-Übertragung bei Eurosport waren sich die Experten bei Betrachtung der Bilder nicht sicher, woran genau es Alcaraz gerade fehlte.
Aus dem fast schon entschiedenen Spiel wurde plötzlich aber wieder ein offenes Match. Den dritten Satz holte sich Zverev schließlich mit einem 7:3 im Tiebreak und kämpfte sich damit zurück in den Kampf ums Finale.
Zu Beginn des vierten Satzes wirkte Alcaraz dann wieder etwas stabiler. Die Auswirkungen der Probleme auf sein Spiel waren zwar weiterhin erkennbar, doch Alcaraz schien mögliche Krämpfe dank der einsetzenden Wirkung seines bevorzugten Wundermittels aus dem Saft saurer Gurken nach und nach abzuschütteln.
Im Gleichschritt marschierten er und Zverev dann durch den vierten Satz, gewannen jeweils die Aufschlagspiele, sodass es in den entscheidenden Tiebreak ging. Dort behielt Zverev dann weiter die Nerven und schaffte es in den entscheidenden fünften Satz.
Der ging bis ganz zum Schluss, ehe Alcaraz einen Rückstand doch noch umbog und mit dem Spielgewinn zum 7:5 schließlich das Ticket für das Finale buchte.


