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Neue Farce um Djokovic Presse-Termin nach kritischer Frage einfach abgebrochen

Neuer Ärger rund um die Einreise-Posse zwischen Tennis-Superstar Novak Djokovic und der australischen Regierung. Die Familie des Serben brach eine Pressekonferenz nach einer kritischen Nachfrage einfach ab.

Die Ereignisse rund um Novak Djokovic (34) und seinen Einreise-Kleinkrieg mit der australischen Regierung überschlagen sich am Montag (10. Januar 2022). Nach einem Gerichtsurteil zugunsten des Tennis-Stars brach seine Familie eine folgende Pressekonferenz als Reaktion auf eine kritische Nachfrage einfach ab.

Konkret ging es um die Nachfrage einer zugeschalteten Reporterin, die sich noch einmal nach der von Djokovic vorgebrachten Corona-Infektion erkundigt hatte. Als auf den Wirbel um Fotos von mehreren öffentlichen Auftritten an den Tagen nach dem angeblichen positiven PCR-Testergebnis verwiesen wurde, erklärte die Familie den Medientermin umgehend für beendet.

Familie von Novak Djokovic reagiert verstimmt auf Kritik

Bruder Djordje reagierte zunächst kühl auf die Nachfrage. Er erklärte, dass alle Dokumente und Nachweise rund um die jüngste Corona-Erkrankung des Tennis-Weltranglistenersten und Titelverteidigers bei den am 17. Januar beginnenden Australian Open öffentlich einsehbar seien.

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Doch im Pressesaal wurde darauf hingewiesen, dass Djokovic nach dem positiven Testergebnis vom 16. Dezember 2021 an den Folgetagen mehrere öffentliche Auftritte hatte. Zur Erinnerung: Aufnahmen von mehreren Veranstaltungen, darunter ein Fotoshooting mit für die französische „L'Equipe“,  hatte es unter anderem bei Instagram gegeben.

Von der Seite flüsterte Novaks Mutter Dijana etwas, woraufhin Djordje die Veranstaltung mit einem Lächeln beendete, ohne auf die erneuten Nachfragen einzugehen. 

Familie von Novak Djokovic klagt über Australien

Zuvor hatte Vater Srdjan in bereits zuvor bekannter Manier seinen Sohn als Helden und Freiheitskämpfer inszeniert, dem großes Unrecht widerfahren sei.

„Sie haben ihm alle seine Rechte genommen“, klagte er gegen die australische Regierung. Dijana Djokovic hatte den Erfolg vor Gericht bereits als den „größten Sieg seiner Karriere, größer als jeder Grand Slam“ betitelt.

Für kritische Töne oder eine Auseinandersetzung mit der Verwirrung um die Version des positiven Corona-Tests war da kein Platz. So verpasste es die Familie Djokovic auch, die Zweifel am Umgang von Novak Djokovic mit dem positiven PCR-Testresultat zu zerstreuen. (bc)

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