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Eklat bei French Open Unterbrechung im Halbfinale: Aktivistin kettet sich ans Netz – das ist ihre Botschaft

Sicherheitsmitarbeiter stehen um die Aktivistin am Netz bei den French Open.

Bei den French Open kettete sich beim Halbfinale zwischen Marin Cilic und Casper Ruud am 3. Juni 2022 eine Aktivistin ans Netz.

Kuriose Szene beim French-Open-Halbfinale in Paris beim Halbfinale zwischen Casper Ruud und Marin Cilic.

Rekordsieger Rafael Nadal erreichte nach dem Verletzung-Schock um Alexander Zverev und seiner Aufgabe schon das Finale am Sonntag der French Open in Paris. Am Freitagabend (3. Juni 2022) dann eine kuriose Szene beim zweiten Halbfinale zwischen dem Norweger Casper Ruud oder Marin Cilic aus Kroatien.

Eine Aktivistin kettete sich ans Netz. Das Spiel musste für rund zehn Minuten unterbrochen werden. Die Sicherheitsmitarbeiter waren zunächst ratlos und standen um die Aktivistin, wussten erstmal nicht, wie sie sie vom Netz bekommen sollten.

French Open: Halbfinale lange unterbrochen wegen Aktivistin

Das Spiel konnte zunächst nicht fortgesetzt werden. Erst nach einigen Minuten wurde die junge Frau vom Netz gelöst und aus dem Stadion getragen. Doch was war ihre Botschaft?

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Die Aktivistin ist 22 Jahre alt und hat unter dem Namen Alizée ihren Protest am Netz vorher im Internet angekündigt. 

Sie ist als Umweltaktivistin bekannt und hatte auf ihrem Shirt die Botschaft: „Wir haben nur noch 1028 Tage Zeit.“ Damit kämpft sie dafür, endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun.

Während der Unterbrechung wurde auch ein Koffer auf dem Gelände in Roland Garros gefunden. Doch es bestand offenbar keine Gefahr, das Spiel konnte fortgesetzt werden. Am Ende gewann Casper Ruud in vier Sätzen (3:6, 6:4, 6:2, 6:2) und steht am Sonntag im Finale gegen Nadal.

Zuvor gab es ein Drama um den deutschen Olympiasieger Alexander Zverev, der das Endspiel auf dramatische Weise verpasste. Der 25 Jahre alte Weltranglistendritte aus Hamburg musste gegen Rafael Nadal beim Stand von 6:7 (8:10), 6:6 aufgeben, nachdem er extrem schmerzhaft umgeknickt war. Zverev wurde im Rollstuhl vom Platz gefahren und verabschiedete sich an Krücken.

Zverev, der auch im vergangenen Jahr das Halbfinale in Paris erreicht hatte, wartet damit weiter auf den zweiten Finaleinzug seiner Karriere bei einem Majorturnier. Dies gelang ihm bislang einzig bei den US Open 2020, bei denen er den Titel knapp verpasste.

Nadal fiel das Sieger-Interview auf dem Platz sichtlich schwer: „Für mich wird mit dem erneuten Finaleinzug ein Traum wahr. Aber ich war gerade bei ihm in dem kleinen Raum. Ihn weinen zu sehen, ist wirklich ein schwerer Moment. Ich hoffe, es ist nichts gebrochen.“ Zverevs Start in Wimbledon (ab 27. Juni) erscheint akut gefährdet. Er soll am Samstag noch genauer untersucht werden. Im besten Fall ist es nur ein Bänderriss oder eine schwere Bänderdehnung.

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