Alexander Zverev greift bei den French Open nach dem Titel. Das Finale in Roland Garros wird von gleich zwei TV-Sendern live übertragen, einer hebt die Übertragung kurzfristig ins Programm.
French Open heute liveTV-Sender ändert Programm für Zverev-Finale
Endet am 7. Juni 2026 endlich der Grand-Slam-Fluch von Alexander Zverev? Bei den French Open greift der Deutsche nach seinem ersten Titel bei einem der vier größten Tennis-Turniere der Welt. Ins Finale (15 Uhr) gegen Flavio Cobolli geht der Olympiasieger von 2021 als klarer Favorit.
Die große Chance für Zverev, die sich bereits vor Beginn und in den ersten Tagen von Roland Garros durch das Aus zahlreicher Favoriten abgezeichnet hatte, sorgt am Sonntag auch für Änderungen im TV-Programm: Gleich zwei Fernsehsender übertragen das Match live.
Alexander Zverev live: Zwei Sender zeigen Finale der French Open
Zverev wäre der erste männliche Tennisprofi aus Deutschland, der seit Beginn der Profiära 1968 beim Sandplatz-Klassiker in Paris gewinnt. Drei Finals hat Zverev bei den Grand Slams bereits verloren, darunter auch 2024 schon einmal das Endspiel der French Open.
Auch der bislang letzte Grand-Slam-Erfolg eines deutschen Mannes liegt bereits 30 Jahre zurück, damals holte Boris Becker bei den Australian Open seinen sechsten und letzten Sieg bei einem der weltweit vier wichtigsten Turniere.
Besonders der Spartensender Eurosport fiebert dem Triumph von Paris entgegen, schon seit vielen Jahren laufen hier die gesamten French Open live. Entsprechend dürfte Eurosport für viele Tennis-Fans am Sonntag auch die erste Anlaufstelle sein.
Eine Programmänderung gibt es zusätzlich beim Privatsender Nitro. Der RTL-Kanal zeigt dank einer Kooperation mit Eurosport kurzfristig ebenfalls das Zverev-Finale, wie RTL am Freitag mitteilte. Ab 14.30 beginnt die Übertragung mit den von Nitro selbst produzierten Vorberichten.
Zverev, Nummer drei der Welt, will gegen die Nummer 14 der ATP-Rangliste seinem Status als Favorit gerecht werden und seine Karriere in Paris krönen. Die üblichen Verdächtigen Carlos Alcaraz, Jannik Sinner und Novak Djokovic waren in Roland Garros gar nicht erst angetreten oder schon früh im Turnierverlauf ausgeschieden. (bc)
