Am 6. Februar beginnen in Italien die Olympischen Winterspiele. Auch für Wintersport-Fans aus Köln gibt es einige Sportlerinnen und Sportler, denen es besonders die Daumen zu drücken gilt.
Winterspiele in ItalienDas sind die Kölner Stars bei Olympia
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Am 6. Februar ist es wieder soweit. Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina beginnen. Das deutsche Team reist mit 184 Athletinnen und Athleten nach Italien, um auch dieses Jahr viele Medaillen und Siege feiern zu können. Auch einige Sportlerinnen und Sportler aus Köln und dem Rheinland gehören dazu.
Eines haben alle gemeinsam: Eis ist ihr Element. Wir stellen die Olympia-Stars aus Köln und der Region vor.
Die Sportlerinnen und Sportler aus Köln und dem Rheinland bei Olympia
Moritz Müller (Deutschland, Eishockey): Der Kapitän und der mit Abstand treueste Spieler der Kölner Haie ist seit Jahren auch fester Bestandteil der Nationalmannschaft. Der 39-Jährige ist bereits zum dritten Mal bei Olympia dabei, gehörte 2018 auch bei der Silber-Sensation zur Mannschaft. Der gebürtige Frankfurter, der seit seiner Jugend das Kölner Trikot trägt, führt das DEB-Team als Kapitän auf das Eis.
Parker Tuomie (Deutschland, Eishockey): Der zweite Hai auf dieser Liste. Parker Tuomie, der seit 2024 für Köln spielt, wird sein Olympia-Debüt geben. Tuomie wurde im fränkischen Haßfurt geboren. Sein Vater ist US-Amerikaner, Tuomie hat auch einen amerikanischen Pass.
Leon Draisaitl (Deutschland, Eishockey): Er ist einer der berühmtesten deutschen Eishockeyspieler – und vielleicht der beste aller Zeiten. Leon Draisaitl hat sich in der amerikanischen Eishockeyliga (NHL) bei den Edmonton Oilers einen Namen gemacht und ist in der Saison 2024/25 Torschützenkönig geworden. Als erster Deutscher knackte er die 1000-Punkte-Marke in der besten Eishockeyliga der Welt. Jetzt soll er selbstverständlich auch in Mailand seine Torjägerstärke beweisen und viele Tore für die Nationalmannschaft schießen. Der gebürtige Kölner, der bei den Haien zum Profi ausgebildet wurde, steht sogar als Fahnenträger zur Wahl.
Tobias Wendl (Deutschland, Rennrodeln): Der in Aachen geborene Olympiasieger im Doppelsitzer von 2014, 2018 und 2022 wird 2026 daran arbeiten, seine unglaubliche Goldserie auszubauen und sich gemeinsam mit Tobias Arlt für Deutschland die vierte Goldmedaille im Doppelsitzer zu sichern. Auch mit dem Team soll es – wie schon 2014, 2018 und 2022 – ganz nach oben aufs Treppchen gehen. Wendl lebt schon seit seiner Kindheit in Berchtesgaden/Bayern. Auch er könnte bei der Eröffnungsfeier die Fahne tragen.
Mathias Niederberger (Deutschland, Eishockey): Auch ein Düsseldorfer steht in Mailand auf dem Eis. Torwart Mathias Niederberger wurde in der NRW-Landeshauptstadt geboren und begann bei der DEG seine Karriere. Mittlerweile ist der Vize-Weltmeister von 2023 und Olympia-Silbermedaillengewinner von 2018 für Red Bull München aktiv.
Tim Stützle (Deutschland, Eishockey): Der gebürtige Viersener spielt derzeit bei den Ottawa Senators und gilt neben Draisaitl als einer der Top-Stars im deutschen Team. Er machte beim Krefelder EV seine ersten Schritte auf dem Eis.
Svenja Voigt (Deutschland, Eishockey): Mit 21 Jahren ist die in Köln geborene Eishockeyspielerin die jüngste Olympia-Teilnehmerin aus NRW. Sie war früher in der Jugend des KEC aktiv, bevor sie nach Amerika zog. Sie gilt als aufstrebendes Eishockeytalent, spielt seit 2022 für die St. Cloud State University.
Patrick Russell (Dänemark, Eishockey): Auch bei ihm werden viele Kölner Eishockey-Fans genau hinschauen. Der Rechtsaußen der Kölner Haie wird mit Dänemark sein zweites Olympia-Turnier bestreiten. Der 33 Jährige soll seine langjährige DEL-Erfahrung auch im dänischen Nationaltrikot einbringen.
Frederik Storm (Dänemark, Eishockey): Ein weiterer Profi der Kölner Haie wird bei seiner zweiten Olympia-Teilnahme gemeinsam mit KEC-Kollege Patrick Russel für Dänemark auflaufen und mit seinen Stärken im Sturm unverzichtbar für die Dänen sein. Kurios: Direkt im ersten Spiel trifft Dänemark auf Deutschland.

