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Kölner steht zur WahlBesondere Olympia-Ehre für Leon Draisaitl?

Wer trägt die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Italien? Sechs Stars stehen zur Wahl. Fans und das deutsche Team entscheiden, wer das Fahnenträger-Duo sein wird.

Eishockey-Star Leon Draisaitl und die siebenmalige Skisprung-Weltmeisterin Katharina Schmid gehören zu den Kandidaten für die Wahl der deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am 6. Februar in Italien.

Zudem zählen auch die Olympiasieger Johannes Rydzek (Nordische Kombination), Laura Nolte (Bob) und Tobias Wendl (Rodel-Doppelsitzer) sowie Snowboard-Hoffnung Ramona Hofmeister zur Vorauswahl, wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bekanntgab.

Deutschland setzt auch in Italien auf ein Fahnen-Duo

Zum vierten Mal nach Olympia in Tokio (2021), Peking (2022) und Paris (2024) werden eine Frau und ein Mann als Fahnenträgerin und Fahnenträger ausgewählt. Fans können wie schon bei den vergangenen Spielen online für ihre Favoriten stimmen. Die Wahl läuft dieses Mal bis einschließlich 3. Februar.

Auch die Athletinnen und Athleten des deutschen Teams dürfen votieren. Die Ergebnisse beider Abstimmungen fließen jeweils zur Hälfte in die Entscheidung ein, die am 5. Februar verkündet wird.

Hofmeister und Wendl gehörten bereits für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking zur Vorauswahl. Beide mussten sich aber der damals noch aktiven Eisschnellläuferin Claudia Pechstein sowie Bob-Dominator Francesco Friedrich geschlagen geben.

Der in Köln geborene Leon Draisaitl ist seit vielen Jahren einer der Stars in der nordamerikanischen NHL, will diesmal mit der Nationalmannschaft nach einer Medaille greifen.

Bei der Vorauswahl der je drei Frauen und Männer legte der DOSB nach eigenen Angaben Wert auf die Erfolge sowie die Vorbildfunktion der Sportlerinnen und Sportler. Außerdem sollten die Athletinnen und Athleten verschiedene Sportarten und Disziplinen vertreten.

Die Eröffnungsfeier in Italien steigt wegen der weiten Anreisewege dezentral an vier Orten. Neben dem Hauptstandort Mailand mit dem Fußballstadion San Siro zählen Cortina d'Ampezzo, Livigno und Predazzo dazu.

Deshalb ist es auch möglich, dass die Fahnenträgerinnen und Fahnenträger nicht am selben Ort sein werden. Der Einlauf der Teams soll nach Angaben des DOSB aber überall parallel stattfinden, „um ein gemeinschaftliches Gefühl herzustellen“. (dpa)