Die achtfache Olympiasiegerin hat einen klaren Wunsch: Die Spiele sollen in die Region KölnRheinRuhr kommen.
Olympia-Fieber in NRWReit-Ikone Isabell Werth kämpft für Aachen

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Wirbt für Olympische Spiele in der Region «KölnRheinRuhr»: Isabell Werth. (Archivbild)
Ein riesiger Traum für den Reitsport und die ganze Gegend! Die achtfache Goldmedaillengewinnerin in der Dressur, Isabell Werth (56), macht sich mit Nachdruck für die Austragung von Olympischen und Paralympischen Spielen stark. Ihr Herz schlägt dabei besonders für die Metropolregion „KölnRheinRuhr“ mit dem traditionsreichen Austragungsort Aachen für die Reit-Disziplinen.
„Damit würde ein Traum in Erfüllung gehen“, erklärte Werth laut dpa bei einem Pressetermin zur Weltmeisterschaft, die vom 11. bis 23. August über 500.000 Besucher anziehen soll. Eine Zusage für Deutschland würde laut ihr auch einen Impuls für den Sport im Land bedeuten. „Wir brauchen eine leistungsorientierte Gesellschaft“, unterstrich sie. „Man sieht das ja auch, dass viele Gastgebernationen sich weiterentwickelt haben und erfolgreicher sind im Medaillenspiegel – seien es die Italiener, seien es die Franzosen.“
Rückendeckung aus der Politik
Unterstützung erhält sie von höchster Stelle. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst (CDU), bekräftigte bei diesem Anlass ebenfalls seine Bestrebungen. „Hier in Aachen sieht man klar, was unsere Bewerbung für Olympische Spiele starkmacht: Wir machen Deutschland und der Welt das Angebot für die spektakulärsten, kompaktesten und nachhaltigsten Spiele“, so Wüst.
Für alle Reiterinnen und Reiter sei Aachen schlicht „die größte Bühne für den größten Moment“, fügte der Regierungschef hinzu. Deshalb ist der Standort auch ein zentraler Baustein im Bewerbungsplan.
Konkurrenz schläft nicht: Entscheidung im Herbst
Doch der Weg ist noch weit. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird im Herbst festlegen, welcher deutsche Kandidat ins Rennen um eine Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 geschickt wird. Neben der Initiative „KölnRheinRuhr“ rechnen sich auch die Metropolen Hamburg, München und Berlin gute Chancen aus. (red)
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