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Klatsche vor der WMDEB-Team verliert die Generalprobe gegen die USA deutlich mit 2:5

Deutschland - USA

Copyright: Uwe Anspach/dpa

Nationalmannschaftskapitän Moritz Seider scheint bereit für die Eishockey-WM.

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WM-Generalprobe verpatzt: DEB-Team kassiert 2:5-Pleite.

Das tat weh! Die deutsche Eishockey-Auswahl hat den letzten Härtetest vor der Weltmeisterschaft verpatzt. Für die Truppe von Bundestrainer Harold Kreis setzte es in Mannheim eine deutliche 2:5-Niederlage (0:1, 1:2, 1:2) gegen die USA.

Ein Lichtblick war das Comeback von Star-Verteidiger Moritz Seider. Der NHL-Profi der Detroit Red Wings, der zuletzt pausieren musste, führte das Team sofort als Kapitän an. Erstmals in der Vorbereitungsphase standen auch Goalie Philipp Grubauer (Seattle Kraken) sowie Joshua Samanski von den Edmonton Oilers auf dem Eis.

Gänsehaut-Moment für Seider in Mannheim

Für den Weltklasse-Verteidiger war es ein besonderes Spiel. Die 12.909 Fans in Mannheim empfingen Seider mit tosendem Applaus – eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der heute 25-Jährige trug von 2015 an drei Jahre lang das Trikot der Adler-Jugend und war eine Schlüsselfigur beim bislang letzten Meistertitel des DEL-Vereins in der Saison 2018/19.

Die Gäste aus den USA reisten zwar ohne absolute Superstars wie Matthew Tkachuk (Florida Panthers) an, hatten aber trotzdem etliche gestandene NHL-Akteure im Kader. Und die wirkten auf dem Eis frischer, obwohl sie gerade erst angereist waren. Keeper Grubauer parierte mehrfach stark, doch beim Treffer von Ryker Lee war der 34-Jährige machtlos (14. Minute).

Kurzes Aufbäumen, dann der Nackenschlag

Das deutsche Team hielt zwar gut dagegen, ließ vor dem gegnerischen Kasten aber die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Anders die Amerikaner: Sam Lafferty von den Chicago Blackhawks erhöhte auf 2:0 (24.). Ein Funken Hoffnung keimte auf, als Parker Tuomie der Anschluss zum 1:2 gelang (39.). Doch die Freude währte nur 65 Sekunden, bevor Alex Steeves, Spieler der Boston Bruins, den alten Abstand wiederherstellte.

Kurz darauf legte Max Plante zum 4:1 nach (42.). Arkadiusz Dziambor (43.) von den Schwenninger Wild Wings brachte mit seinem Treffer zum 2:4 zwar noch einmal kurz Spannung in die Partie. Doch Mathieu Olivier machte in der 59. Minute mit dem 5:2 alles klar.

Nach vier Siegen in Serie war dies die dritte Pleite in der Vorbereitung, die nun abgeschlossen ist. Am Freitag (16.20 Uhr, live auf ProSieben und bei Magentasport) beginnt die Mission WM in Zürich gegen Finnland. Dann wird die Mannschaft zusätzlich durch Spieler vom deutschen Meister Eisbären Berlin verstärkt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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