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Starb beim KletternRodel-Olympiasieger weint um verstorbenen Trainer

Nach seinem Olympiasieg in Cortina wurde Rennrodler Max Langenhan von seinen Gefühlen übermannt.

Max Langenhan ist der erste deutsche Olympiasieger bei den Winterspielen in Mailand und Cortina. Der Rennrodler war nach seinem Triumph in Gedanken bei seinem verstorbenen ersten Trainer.

Als das Adrenalin im Körper von Langenhan langsam nachließ, konnte der neue Rodel-König seine Emotionen kaum noch kontrollieren.

Viel zu früh verstorben: Langenhan widmet Gold seinem Sportlehrer

Überwältigt von Dankbarkeit für seine zahlreichen Wegbegleiter um seinen „viel zu früh verstorbenen“ Sportgymnasiallehrer und -trainer Uwe Lehmann schossen dem Olympiasieger aus Thüringen auch zwei Stunden nach seiner Schussfahrt zu Gold in Cortina d’Ampezzo die Tränen in die Augen. „Am liebsten würde ich die Medaille in 1000 kleine Stückchen zerteilen“, sagte Langenhan.

Vor allem dem beim Klettern verunglückten Lehmann widmete Langenhan die Goldmedaille: „Uwe, der freut sich einfach an einer anderen Stelle.“

Auch sonst gebe es „so viele Leute, die einen Anteil daran haben, die in Thüringen die Weichen für mich gestellt haben“, sagte Langenhan, der dem deutschen Team in Norditalien mit vier Traumfahrten im Einsitzer die erste Goldmedaille beschert hatte.

Mit deutlichen 0,596 Sekunden Vorsprung hatte sich der Weltmeister im Cortina Sliding Centre vor dem Österreicher Jonas Müller durchgesetzt. Zur Feier des Tages wolle er im Deutschen Haus „ganz in Ruhe vielleicht einen Negroni schlürfen, wie man das in Italien so macht. Und einfach diesen Moment genießen“, sagte Langenhan.

Und die Medaillenjagd ist für den Weltmeister noch nicht vorbei: Am Donnerstag greift er mit der Teamstaffel wieder nach Edelmetall. (sid)

Benjamin Karl hat seinen Olympiasieg im Parallel-Riesenslalom auf dem Snowboard oberkörperfrei bejubelt.

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