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DEL-PlayoffsNächstes Team raus – aber Haie-Gegner lässt auf sich warten

Aktualisiert:

Nach Spiel fünf in den verbliebenen Viertelfinal-Serien kommen noch zwei Teams als nächster Gegner der Kölner Haie infrage.

Auf wen treffen die Kölner Haie im DEL-Halbfinale? Am Gründonnerstag verabschiedete sich ein Team aus der Verlosung. Doch der KEC muss sich weiter gedulden.

Nach dem 4:0-Sweep gegen die Schwenninger Wild Wings, bei dem aber jedes einzelne Spiel der „Best of seven“-Serie extrem hart umkämpft war, werden die Haie frühestens am Samstag erfahren, wer ihr Halbfinal-Gegner wird.

Kölner Haie gegen Berlin oder Ingolstadt

Klar ist seit Donnerstag und den jeweils fünften Spielen immerhin: Die Fischtown Pinguins werden es nicht. Köln trifft als Hauptrundensieger im Halbfinale auf das am schlechtesten platzierte noch verbliebene Team. Die Mannschaft aus Bremerhaven schloss die Hauptrunde auf Platz sieben ab, verabschiedete sich am Donnerstag aber mit einer 3:4-Niederlage bei den Adler Mannheim (1:4 in der Serie) aus dem Rennen.

Damit kommen nur noch zwei Teams als mögliche KEC-Gegner in Frage: DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin (Platz sechs in der Hauptrunde) oder der ERC Ingolstadt (Platz fünf).

Berlin verlor am Donnerstag Spiel fünf bei den Straubing Tigers mit 1:2 nach Verlängerung. Elis Hede entschied die Begegnung mit seinem Treffer in der 68. Minute. In der Viertelfinal-Serie steht es nun nur noch 3:2 für die Hauptstädter. Der ERC Ingolstadt verlor mit 3:6 bei Red Bull München und geriet in der ruppigen Serie mit 2:3 in Rückstand.

Am Samstag hat Berlin einen weiteren Matchball. Sollten die Eisbären gewinnen, wären sie definitiv der Halbfinal-Gegner der Kölner Haie. Trotz der durchwachsenen Saison der Eisbären dürfte der KEC gewarnt sein. In der Regular Season gewannen die Haie zwar beide Auswärtsspiele in Berlin jeweils nach Penaltyschießen. Die beiden Heimspiele gegen die Eisbären gingen aber verloren. Zudem sind die Erinnerungen an die bittere Finalserie im vergangenen Jahr noch präsent. Beim 1:4 war das Team von Trainer Kari Jalonen letztlich chancenlos, verlor die letzten drei Spiele jeweils mit 0:7.

Doch die Vorzeichen wären diesmal andere. Vor einem Jahr waren die Haie als Hauptrunden-Sechster in die Playoffs gegangen, kämpften sich durch zwei enge Serien gegen Bremerhaven und Ingolstadt mit je sechs Spielen und wirkten gegen ausgeruhtere Berliner hinten raus ziemlich ausgepowert. Diesmal sollten die Akkus nach einer Woche Pause nach dem Viertelfinale gut aufgeladen sein – während Berlin oder Ingolstadt mindestens zwei Spiele mehr in den Knochen haben werden.

Haie-Trainer Jalonen sieht das allerdings nicht zwingend als Vorteil: „Es gibt ein paar kleinere Verletzungen im Team. Das (die Pause, Anm. d. Red.) hilft ein bisschen. Aber manchmal ist die Pause um diese Jahreszeit einfach zu lang. Aber alles in Ordnung“, sagte der Finne.

Egal gegen wen: Los geht die Halbfinal-Serie am kommenden Mittwoch mit einem Auswärtsspiel für die Haie. Für die ersten beiden Heimspiele der Serie (10. April, 19.30 Uhr, und 15. April, 19.30 Uhr) startete der freie Verkauf am Gründonnerstag, der Großteil der Karten war schnell vergriffen. Für die beiden Auswärtsspiele (8. April, 19 Uhr, und 12. April, 14 Uhr) bietet der KEC jeweils ein Public Viewing in der Event-Location Halle Tor 2 an. Tickets kosten 9,95 Euro.

Kari Jalonen gibt Anweisungen an der Seitenlinie.

„Hilft ein bisschen“

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