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Regen-Chaos in Tokio Ausrutscher und Stürze: Olympia-Wettbewerb unterbrochen

Mit Besen und Walzen räumen Helfer Wasser von den Anlagen im Olympiastadion in Tokio.

Freiwillige Helfer versuchten die Anlagen im Olympiastadion am 2. August vom Regenwasser zu befreien.

Regen-Chaos bei Olympia. Die Leichtathleten litten unter dem schlechten Wetter in Tokio, das Diskus-Finale der Frauen musste nach mehreren Ausrutschern unterbrochen werden.

Tokio. Trüber Tag im „Land der aufgehenden Sonne“. Die Leichtathletik-Wettbewerbe am elften Olympia-Tag fielen am Montag (2. August) zwischenzeitlich ins Wasser. Weil sich ein andauernder und heftiger Regenguss über dem Olympiastadion hielt, wurden die Bedingungen immer schlechter.

Schon bei den Lauf-Wettbewerben hatten die Athletinnen auf der nassen Bahn ihre Probleme, gerade innen bildeten sich größere Pfützen. Das Diskus-Finale der Frauen wurde dann für eine Stunde unterbrochen und erst nach Abklingen des Regens wieder aufgenommen.

Regen im Olympiastadion behindert Leichtathletik-Wettkämpfe

„Irgendwann zahlt sich das doofe Regenwetter in Deutschland dieses Jahr aus, und das ist der Punkt“, scherzte Carolina Krafzik (26) nach ihrem Halbfinal-Aus über 400 Meter Hürden: „Aber es war schon arg. Die Bahn war extrem nass, ich habe versucht meine Hände trocken zu machen, sonst rutscht man extrem schnell im Startblock aus.“

Frank Busemann (46), ARD-Experte und Silbermedaillengewinner im Zehnkampf bei Olympia 1996 in Atlanta, sagte: „Es ist grenzwertig. Auf der Innenbahn sah es schon ziemlich voll aus.“ Bei den Läuferinnen kam es bei den Halbfinals auch zu vereinzelten Stürzen.

Olympia-Finale im Diskuswerfen wegen Regen unterbrochen

Noch weniger kamen die Diskuswerferinnen mit den schlechten Bedingungen klar. Im Finale rutschen mehrere von ihnen aus, anderen rutschte die Scheibe einfach aus den Händen. Der Wettkampf wurde schließlich für eine Stunde unterbrochen.

Gleich mehrere Athletinnen, darunter die Deutsche Marie Steinacker (29), hatten durch Ausrutscher ungültige Versuche hingelegt, durften diese allerdings bei Wiederaufnahme des Final-Wettkampfs wiederholen.

Fehlender Wind: Olympia-Finals im Segeln verschoben

Am Montagmorgen waren bereits die Segel-Wettkämpfe der Männer und Frauen verschoben worden, allerdings nicht wegen schlechten Wetters, sondern weil schlicht der nötige Wind ausblieb.

Die Läufe im 49er FX der Frauen und im 49er der Herren sollen jetzt am Dienstag (3. August) nachgeholt werden. (bc)

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