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Platz eins vor der KürDeutsches Eislauf-Paar greift nach Gold!

Aktualisiert

Toller Auftritt von Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin im Kurzprogramm. Nun greift das Eiskunstlauf-Paar aus Berlin nach Gold.

Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin sind bei den Olympischen Spielen voll auf Medaillenkurs. Nach dem Kurzprogramm im Paarlauf liegt das deutsche Duo sogar auf Platz eins – mit einem ordentlichen Vorsprung auf die Konkurrenz.

Sollten die beiden ihre Leistung aus dem Kurzprogramm auch am Montagabend in der Kür bestätigen, winkt Deutschlands das zweite Paarlauf-Gold innerhalb von acht Jahren: 2018 in Pyeonchang hatten Aljona Savchenko und Bruno Massot nach einer traumhaften Kür den Olympiasieg geholt.

Hase/Volodin seit drei Jahren auf dem Eis ein Paar

Hase/Volodin erhielten für ihre Darbietung 80,01 Punkte und zeigten im Gegensatz zu den anderen Favoriten-Duos keine Nerven.

Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Anastasia Metelkina/Luka Berulawa aus Georgien beträgt 4,55 Zähler. Dritter sind die Kanadier Lia Pereira und Trennt Michaud (74,60 Punkte). Die im Teamwettbewerb herausragenden japanischen Weltmeister Riku Miura/Ryuichi Kihara (73,11) sind nur Fünfte, gleich vor den chinesischen Peking-Olympiasiegern Sui Wenjing/Han Cong (72,66).

Das zweite deutsche Paar Annika Hocke/Robert Kunkel belegt nach einer guten Vorstellung ohne groben Fehler mit 67,52 Punkten den elften Rang.

Der deutsche Fokus lag aber auf Medaillenhoffnung Hase/Volodin, die seit mehr als drei Jahren ein Eiskunstlauf-Paar sind. Alles war bei den beiden auf die Olympischen Spiele ausgelegt.

Dabei hatte der gebürtige Russe Volodin erst im vergangenen Jahr den für die Olympia-Teilnahme notwendigen deutschen Pass erhalten. Im Kurzprogramm lieferten die Europameister von 2025 trotz der großen Erwartungen ab.

„Wir besinnen uns darauf, was wir beeinflussen können“, hatte Hase vor dem Wettbewerb gesagt – und das klappte auch. Das in Berlin trainierende Duo präsentierte sich wie erhofft in Topform und zeigte eine saubere Vorstellung, ohne Nerven zu zeigen.

Die beiden 26-Jährigen zeigten sich auch stark verbessert im Vergleich zur Europameisterschaft vor einem Monat im britischen Sheffield, als sie viele Fehler in die Programme einstreuten und sich mit dem zweiten Platz hinter Metelkina/Berulawa begnügen mussten. (are/dpa/sid)

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