Riesen-Wirbel um ein Instagram-Video! Eine US-Sportlerin packt ihre Koffer für die Winterspiele – obwohl sie gar nicht starten darf. Ihre Botschaft ist eine Kampfansage.
„Ich komme trotzdem“Olympia-Zoff! Athletin reist trotz Ausschluss an
Der Startschuss für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo fällt in einem Monat. Bei 116 Entscheidungen geht es um Edelmetall, doch die Nordische Kombination für Damen ist nicht dabei. Ihrer Wut darüber lässt die amerikanische Athletin Annika Malacinski (24) auf Instagram nun freien Lauf.
Ein am Dienstag (6. Januar 2026) veröffentlichter Clip zeigt sie am Airport von Yampa Valley (Oregon), wie sie zwei riesige Koffer auf Rollen mit sich führt. Der trotzige Kommentar dazu lautet: „Du packst für die Olympischen Winterspiele, an denen du gar nicht teilnehmen darfst. Ihr Pech – ich komme trotzdem.“
Kein Olympia-Ticket für Nordische Kombinierinnen
Innerhalb des ersten Tages knackte der Clip die Marke von einer Million Aufrufen. Das berichtet „Bild“. Der Zorn der Athletin zielt auf das Internationale Olympische Komitee (IOC) ab.
Eine Entscheidung des Komitees sorgte schon 2022 für den Ausschluss der Kombiniererinnen. Somit ist diese Disziplin als einzige bei den Winterspielen ausschließlich Männern vorbehalten.
Malacinski legt nach und findet klare Worte: „Dieser Februar wird der härteste Monat meines Lebens. Zu wissen, dass ich und so viele andere Frauen durchaus in der Lage sind, auf der höchsten Stufe des Sports zu stehen, aber allein aufgrund unseres Geschlechts davon ausgeschlossen werden. Was soll das eigentlich?“
Zur Begründung für den Ausschluss nannte das IOC mehrere Punkte: Die Disziplin sei zu neu (der Weltcup existiert erst seit 2020), es gäbe zu wenig Publikumsinteresse und die Erfolge verteilten sich auf zu wenige Länder.
Malacinski kontert, dies seien nur Vorwände: „Nicht, weil wir nicht gut genug sind. Nicht, weil wir nicht bereit sind. Sondern weil das IOC weiterhin zögert, ausweicht und Frauen die gleichen Chancen verweigert, die Männer seit Jahrzehnten haben.“
Ihr Appell ist glasklar: „Wir schreiben das Jahr 2026. Dass so etwas immer noch passiert, ist inakzeptabel. Wir bitten nicht um Gefälligkeiten. Wir fordern Gleichberechtigung. Bitte, danke.“
Unterstützung kommt von der deutschen Gesamtweltcupsiegerin Nathalie Armbruster (20), die schon im November deutlich machte: „Im 21. Jahrhundert die Frauen auszuschließen, ist einfach ein No-Go.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
