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Riesiges Glück im UnglückLawine reißt Wanderer mit – Polizei fassungslos

Warnschilder Lawinengefahr im winterlichen Ambiente

Copyright: IMAGO / Bihlmayerfotografie

Warnschilder Lawinengefahr im winterlichen Ambiente

Riesen-Glück in Bayern! Eine unerfahrene Truppe tritt ein Schneebrett los und überlebt wie durch ein Wunder.

Ein Ausflug in die bayerische Bergwelt bei Berchtesgaden hätte am Samstag fürchterlich enden können. Fünf Personen waren dort auf einer Schneeschuh-Tour. In der Nähe des Windschartenkopfes kam es gegen 11.30 Uhr zur Katastrophe, als die Wanderer an einer steilen Nordwest-Flanke selbst ein Schneebrett auslösten.

Die gewaltigen Schneemassen erwischten drei aus der Gruppe und zogen sie mit sich. Der Sturz stoppte glücklicherweise an einem Felsvorsprung, unter dem das Gelände steil abfällt. Unglaublich aber wahr: Alle drei schafften es, sich selbst zu befreien. Während zwei mit dem Schrecken davonkamen, trug ein Wanderer leichte Blessuren davon. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Bad Reichenhall gebracht. Das berichtet „t-online“.

Ein Großaufgebot der Bergwacht durchkämmte daraufhin das Gebiet. Mit Lawinensonden und speziell ausgebildeten Hunden wurde nach möglichen weiteren Verschütteten gesucht – zum Glück ohne Ergebnis. Von der Polizei gibt es im Nachgang heftige Vorwürfe gegen die Gruppe. Die Beamten stellten fest, die Wanderer seien „allesamt ohne alpine Erfahrung im winterlichen Gebirge“ gewesen. Außerdem fehlte die notwendige Notfallausrüstung.

Der Windschartenkopf ist ein Gipfel mit einer Höhe von 2.211 Metern, gelegen im Grenzgebiet zu Österreich. Die Gegend dort ist für ihr schroffes, von Karst geprägtes Gelände und sehr steile Abschnitte berüchtigt. Absolute Trittsicherheit und ein exzellenter Orientierungssinn sind dort unerlässlich. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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