Die Kölner Haie sind raus! In Spiel sechs des Halbfinals gab es gegen die Eisbären Berlin die vierte Niederlage – das Aus für den Hauptrundensieger.
Bitterer Haie-K.o.Titel-Traum geplatzt: KEC verliert Spiel sechs und ist raus

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Nate Schnarr und die Kölner Haie sind im DEL-Halbfinale ausgeschieden.

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Die Saison sollte heute noch nicht zu Ende sein – am Ende gab es aber die vierte Niederlage gegen Berlin und das Aus! Die Kölner Haie haben in der Halbfinal-Serie gegen die Eisbären Berlin mit insgesamt 2:4 das Nachsehen.
In Spiel sechs brauchte der KEC unbedingt einen Sieg, um am Mittwoch noch in Spiel sieben um den Finaleinzug zu kämpfen. Am Montagabend gab es aber eine 1:4-Niederlage.
Kölner Haie scheiden im DEL-Halbfinale aus
Haie-Coach Kari Jalonen, der Köln nun nach zwei Jahren den Rücken kehrt, sagte nach dem Spiel bei MagentaSport: „Erst einmal Glückwunsch an Berlin. Das bessere Team setzt sich immer durch und wir müssen es akzeptieren. Aber ich bin so stolz auf meine Spieler, was sie in den letzten neun Monaten abgeliefert haben. Ich habe meine zwei Jahre bei den Haien wirklich sehr genossen. Ich habe es jede Sekunde geliebt. Jetzt ist meine Zeit gekommen, um nach Hause zu gehen.“
Auch Dominik Bokk war nach der Schlusssirene sehr enttäuscht: „Es ist natürlich sehr traurig. Ich glaube, heute war wieder so ein Spiel, wo wir größtenteils dominieren und die Chancen erarbeiten und sie leider nicht reinmachen. Berlin im ersten Drittel mit zwei Abstauber-Toren, zwei einfachen Toren. Ja, es ist schon über die ganze Serie so gelaufen, dass wir hart arbeiten, wir kreieren viele Chancen, aber machen die Chancen nicht rein. Berlin arbeitet auch sehr hart, aber schießt die Tore zur richtigen Zeit, die uns dann sehr wehtun.“
Die Partie begann denkbar schlecht für die Hausherren, Berlin ging bereits in der 7. Minute durch Jonas Müller mit 1:0 in Führung, Ex-Hai Frederik Tiffels erhöhte schon rund drei Minuten später auf 2:0. Den Kölnern war die Nervosität zu Beginn noch anzumerken.
Aber noch im ersten Drittel gelang der Anschlusstreffer. Parker Tuomie brachte die Scheibe von der rechten Seite einfach mal aufs Tor und traf durch die Beine eines Berliner Verteidigers und von Goalie Stettmer zum 1:2 (16.). Ein echtes Schlitzohr-Tor!
Kölner Haie ohne den Lucky Punch
Kurz vor der Pause hatte das Jalonen-Team dann sogar noch die dicke Chance auf den Ausgleich, spielte eine doppelte Überzahl (dauerte 36 Sekunden) aber überhaupt nicht gut aus.
Das zweite Drittel hatte es dann so richtig in sich, dicke Chancen auf beiden Seiten. Aber sowohl Haie-Goalie Janne Juvonen als auch Berlin-Keeper Jonas Stettmer retteten für ihre Teams jeweils überragend. Und auch Berlin war im zweiten Drittel mal für 53 Sekunden in doppelter Überzahl, konnte diesen Vorteil aber auch nicht nutzen.
Im letzten Spielabschnitt benötigten die Haie unbedingt ein Tor, um den Halbfinal-K.o., aber die Eisbären blieben weiter unglaublich aggressiv und eklig im Vorcheck. Jalonen nahm Juvonen dann rund drei Minuten vor dem Ende vom Eis für einen sechsten Feldspieler. Für die Haie hieß es nun: Alles oder nichts!
Am Ende wurde es aber leider nichts. Berlin gewann zweimal den Puck und stellte dank des leeren Kastens durch Veilleux (59.) und Vikinstad auf den 4:1-Endstand.
Nach der Schlusssirene gab es dann emotionale Szenen in der Lanxess-Arena. Es lief das Veedel von den Bläck Fööss, die Schals wurden in die Höhe gestreckt und es wurde gesungen. Teilweise lagen sich Fans sogar weinend in den Armen.
Kölner Haie - Eisbären Berlin 1:4 (1:2 | 0:0 | 0:2)
Tore: 0:1 J. Müller (7.), 0:2 Tiffels (10.), 1:2 Tuomie (16.), 1:3 Veilleux (59.), 1:4 Vikinstad (60.)
Stand in der „Best of seven“-Serie nach Spiel sechs: Kölner Haie - Eisbären Berlin 2:4
Ende der Partie
60.: Juvonen bleibt vom Eis, Vikinstad trifft zum 4:1-Endstand.
Tor für die Eisbären Berlin
59.: Berlin gewinnt den Puck im Mitteldrittel und Veilleux nutzt das leere Tor zur 3:1-Entscheidung.
Tor für die Eisbären Berlin
59.: Noch zwei Minuten.
57.: Jalonen hat eine Auszeit genommen, danach bleibt Juvonen auf der Bank. Die Haie knapp drei Minuten vor Schluss mit sechs Feldspielern und leerem Tor.
57.: Drei-auf-eins-Situation für Berlin. Wiederer entscheidet sich gegen den Pass und für den Schuss, Juvonen hält.
57.: Noch knapp vier Minuten. Die Spannung steigt mit jeder Sekunde. Der KEC braucht noch ein Tor, um das Halbfinal-Aus abzuwenden.
56.: Tuomie nimmt sich einen Schuss von der blauen Linie, zieht aber am Tor vorbei. Danach hat Stettmer den Rebound nach einem Schuss von Aubry.
54.: Juvonen wieder mit einem guten Reflex, kurz herrscht Verwirrung vor dem Kasten. Der Puck taucht dann hinter dem Tor wieder auf.
53.: Bokk mit einer starken Einzelaktion, am Ende verliert er kurz vor dem Tor aber die Kontrolle.
51.: Wenige Sekunden danach versucht sich Mo Müller mit einem Distanzschuss, aber wieder hat Stettmer gute Sicht und wehrt ab.
50.: Köln verzweifelt so langsam an Stettmer, diesmal pariert er stark gegen Schnarr.
50.: Der KEC mit ein paar guten Abschlüssen und Pässen vor dem Berliner Tor, aber ohne Ertrag.
46.: Kirk mit einem scharfen Pass vor das Haie-Tor, Vittasmäki schießt dort im Zweikampf mit Pföderl fast das Eigentor.
43.: Auf der anderen Seite versucht es Kirk mit einem frechen Rückhandschuss, verzieht aber.
42.: Mo Müller mit dem ersten Abschluss von der blauen Linie, Stettmer hat aber keine Probleme, weil er gute Sicht hat.
3. Drittel: Das 3. Drittel läuft.
Ende 2. Drittel: Es war ein sehr offener Schlagabtausch im zweiten Drittel. Gute Chancen auf beiden Seiten, jedes Mal waren aber die Goalies Juvonen und Stettmer die Sieger. Berlin verpasste in doppelter Überzahl, die Führung auszubauen. So bleibt es beim 2:1 für Berlin.
37.: Wieder guter Haie-Angriff, aber Stettmer ist gegen Aubry und Storm wieder Sieger.
36.: Die Partie ist aktuell richtig offen, geht teilweise hin und her. Tore sind im zweiten Drittel bisher allerdings Fehlanzeige.
33.: Kemiläinens Schuss fliegt knapp neben das Tor, den Rebound bekommt Storm, kann ihn jedoch nicht nutzen.
32.: Sennhenn mit einem ganz starken Schläger vor Juvonen, sonst hätte Berlin einen freien Schuss gehabt.
30.: Juvonen ist es aktuell zu verdanken, dass die Haie nur mit einem Tor in Rückstand sind. Der KEC-Goalie begeisterte in den letzten Minuten mit einigen starken Saves.
29.: Plötzlich bekommt Noebels den Puck völlig alleine an der blauen Linie und läuft auf Juvonen zu. Der Finne bleibt aber Sieger.
28.: Tyrväinen mit einem harten, aber sauberen Hit gegen Mik. Da ging mal ein Raunen durch die Arena.
28.: Die beste Druckphase der Kölner, aber ohne die ganz gefährlichen Abschlüsse. Berlin kann aber nicht wechseln und gerät immer mehr unter Druck.
26.: Die Haie sind wieder komplett.
26.: Köln nutzt einen schlechten Wechsel der Gäste und setzt sich in Unterzahl im Angriffsdrittel fest.
25.: Die Haie sind wieder zu viert.
24.: Nächste Strafe gegen die Haie, jetzt ist Berlin 53 Sekunden in doppelter Überzahl.
23.: Der KEC direkt mal mit der Möglichkeit auf einen Shorthander, spielt eine Zwei-auf-eins-Situation aber nicht gut aus. Tyvräinen kann aber nicht auf Kammerer spielen und muss es so selber versuchen. Stettmer hält.
23.: Die erste Strafe des Spiels gegen die Haie, Berlin somit zwei Minuten in Überzahl.
22.: Ronning mit der ersten guten Möglichkeit im Mitteldrittel, Juvonen aber mit einem starken Reflex.
21.: Das 2. Drittel läuft. Berlin ist nach 5 Sekunden wieder komplett.
Ende 1. Drittel: Es war ein denkbar schlechter Start für die Haie, Berlin war nach 10 Minuten direkt 2:0 in Führung. Den Kölnern merkte man die Nervosität ein wenig an, durch den Schlitzohr-Treffer von Tuomie kamen sie wieder ran. Kurz vor der Sirene nutzte der KEC die für 36 Sekunden dauernde doppelte Überzahl nicht aus.
19.: Berlin wieder mit vier Mann auf dem Eis.
19.: Kammerer blutet, Noebels hätte für seinen hohen Stock also eigentlich eine 2+2-Strafe bekommen müssen. Das haben die Schiedsrichter aber wohl nicht gesehen.
19.: Nächste Strafe gegen Berlin! Damit sind die Kölner nun noch 36 Sekunden in doppelter Überzahl.
18.: Gute Gelegenheit für Russell, sein Schuss direkt aus der Mitte ist aber viel zu ungenau.
17.: Nächste Strafe gegen Berlin, die Haie wieder im Powerplay.
16.: Das war rotzfrech! Tuomier bringt die Scheibe von rechts einfach mal aufs Tor, tunnelt dabei nicht nur einen Berliner Verteidiger sondern auch Keeper Stettmer und erzielt den ersten Haie-Treffer des Abends.
Tor für die Kölner Haie
12.: Schade! Vittasmäki fasst sich von der blauen Linie ein Herz, die Scheibe wird zweimal abgefälscht und landet am Ende leider nur am Außenpfosten.
10.: Berlin legt direkt nach. Ex-Hai Tiffels profitiert von einem Rebound und verwandelt ohne Probleme zum 2:0 für die Gäste.
Tor für die Eisbären Berlin
8.: Fast im Gegenzug die große Chance auf das 1:1, aber Stettmer ist gegen Mo Müller zur Stelle.
7.: Müller nutzte das Chaos vor dem Haie-Kasten und kommt irgendwie noch an den Puck. Die Scheibe trudelt anschließend zum 1:0 über die Linie.
Tor für die Eisbären Berlin
7.: Ronning versucht es ansatzlos von der linken Seite mit einem scharfen Pass auf Tiffels, Juvonen hat den Puck sicher.
6.: Köln kam nie wirklich in die Formation, Berlin ist wieder komplett.
4.: Nach einer guten Einzelaktion von Bokk gibt es die erste Strafe gegen Berlin. Überzahl Haie.
4.: Die erste gute Gelegenheit für die Haie! MacLeod wird gut geschickt, wird von einem Berliner noch begleitet und scheitert letztlich an Stettmer.
1.: Die Partie läuft. Nach 13 Sekunden gibt es sofort das erste Bully vor dem Kasten von Juvonen.
19.19 Uhr: Nicht im Haie-Kader stehen heute Tobias Ancicka, Markus Nutivaara, Sten Fischer, Maximilian Glötzl, Dominik Uher und Tanner Kero.
Die Starting-Six der Kölner Haie: Juvonen – Austin, Kaski – MacLeod, Russell, Tuomie
