Was für eine Hammer-Nachricht aus dem deutschen Wintersport! Snowboarderin Cheyenne Loch sagt der Piste adieu – aus dem allerschönsten Grund: Sie erwartet ein Baby und hängt ihr Board mit sofortiger Wirkung an den Nagel.
Baby-Glück statt PisteDeutsche Snowboard-Heldin (31) beendet sofort ihre Karriere

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Cheyenne Loch im Einsatz bei den Olympischen Winterspielen in Livigno. (Archivbild)
Die Sportlerin aus Oberbayern, 31 Jahre alt, erwartet Nachwuchs und zieht deswegen einen Schlussstrich unter ihre Profi-Karriere. Die verbleibenden Wettbewerbe der laufenden Weltcup-Saison lässt sie aus. „Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt“, ließ sie in einer Mitteilung verlauten.
„Mein Körper meldet mir zurück, dass das zu viel ist“
Ihr ursprünglicher Plan war es, die Saison komplett zu bestreiten. Doch die frohe Botschaft durchkreuzte diese Absicht. „Ich wäre diese Saison gerne noch fertig gefahren. Aber mein Körper meldet mir zurück, dass das zu viel ist“, erläutert die Athletin vom Schliersee.
Damit geht für Loch eine bewegende Zeit auf dem Snowboard zu Ende. Ihre Weltcup-Karriere startete 2011; neun Podiumsplätze und sechs WM-Teilnahmen konnte sie verbuchen, wie die dpa meldet. Ihr finales Profi-Rennen war somit der Parallel-Riesenslalom in der italienischen Stadt Livigno.
Für Olympia-Traum: Comeback nach erstem Karriere-Aus
Dieser plötzliche Abschied ist nicht der erste in ihrer Laufbahn. Schon im Jahr 2021 erklärte sie ihren Rückzug vom Profisport. Damalige Ursache waren zwei gerissene Kreuzbänder sowie anhaltende Verletzungen am Sprunggelenk. Aber sie gab nicht auf!
Im Jahr 2022 feierte sie ihre Rückkehr und verwirklichte sich mit der erstmaligen Teilnahme an den Olympischen Spielen einen Lebenstraum. Dort erreichte sie Rang 15. Eine enorme Willensstärke, die jetzt mit privatem Glück gekrönt wird.
Neue Rolle? Verband hofft auf Zukunft als Trainerin
Große Freude herrscht auch beim Verband. „Das ist der beste Grund für ein Karriereende“, äußerte sich Sportdirektor Andreas Scheid. „Cheyenne hatte mit ihren Verletzungen viele schwierige Momente. Ich habe großen Respekt, wie sie immer wieder zurückgekommen ist. Von dieser Resilienz wird sie in ihrer Mama-Rolle profitieren.“
Da Loch bereits erste Schritte als Coach gemacht hat, hofft man bei Snowboard Germany auf eine zukünftige Zusammenarbeit in anderer Funktion. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

