Invictus Games Nach Besuch bei der Queen: Prinz Harry eröffnet die Spiele

Prinz Harry und Herzogin Meghan lachen.

Prinz Harry und Herzogin Meghan bei der Ankunft zu den Invictus Games in Den Haag am 15. April 2022.

Prinz Harry und seine Frau Meghan sind am Freitag zu den Invictus Games in Den Haag eingetroffen. Dort treten Hunderte Kriegsversehrte in verschiedenen sportlichen Wettbewerben an.

Prinz Harry (37) ist am Freitag (15. April 2022) mit seiner Frau Meghan (40) zur Eröffnung der Spiele der Kriegsversehrten (Invictus Games) in den Niederlanden in Den Haag eingetroffen.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit mehr als 500 Veteraninnen und Veteranen aus 20 Ländern am Samstag (16. April). In den Niederlanden nahm das Ehepaar, das erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder in Europa ist, am Freitagabend an einem Empfang teil.

Invictus Games von Prinz Harry ins Leben gerufen

Prinz Harry, der selbst als Soldat in Afghanistan war, hatte die Invictus Games 2014 ins Leben gerufen. Die vergangenen zwei Jahre hatten die Spiele coronabedingt nicht stattfinden können. Die Wettkämpfe laufen bis zum nächsten Freitag (22. April). Auch Deutschland, Gastgeber vom 9. bis 16. September 2023 in Düsseldorf, und die Ukraine sind in Den Haag vertreten.

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Besonders bejubelt wurde das 19-köpfige Team aus der Ukraine. Allerdings erklärte eine Teamsprecherin, dass die einzige weibliche Teilnehmerin, die Sanitäterin Julija Pajewska, in der von russischen Truppen belagerten Hafenstadt Mariupol festsitzt und „in Lebensgefahr“ schwebt. Sie sollte im Schwimmen und Bogenschießen antreten.

Prinz Harry und Meghan zuvor gemeinsam bei der Queen

Vor dem Besuch in Den Haag legten Harry und Herzogin Meghan jedoch noch einen Zwischenstopp bei Queen Elizabeth II. ein. Es war der erste gemeinsame Besuch der beiden im Vereinigten Königreich.

Nach der Hochzeit des Ehepaars im Jahr 2018, verließen sie Großbritannien im Jahr 2020, um sich von der königlichen Familie zu distanzieren. Mittlerweile ist der Lebensmittelpunkt der Familie mit zwei Kindern im kalifornischen Montecito. 2021 warfen sie der Königsfamilie in einem Interview rassistische Tendenzen vor, sowie Meghan nicht richtig unterstützt zu haben. Das Verhältnis in der Familie gilt als zerrüttet. (sid/sto)

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