Eklat bei den British Open: Bryson DeChambeau flippt nach einer Strafe völlig aus und droht mit einer Intervention von Donald Trump. Was hinter dem Zoff steckt.
WM-Skandal macht SchuleGolf-Star rastet aus – und droht mit Trump

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Donald Trump und Bryson DeChambeau kennen sich gut. Nun soll der Golf-Star bei den British Open mit der Trump-Karte gedroht haben.
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Ein unfassbarer Ausraster von Bryson DeChambeau! Bei den British Open hat der US-Golfprofi für einen riesigen Aufruhr gesorgt. Am Freitag verlor er nach einer Sanktion von zwei Schlägen total die Beherrschung.
Nun wurde bekannt: Die Lage spitzte sich derart zu, dass er damit drohte, einen einflussreichen Bekannten zu kontaktieren: US-Präsident Donald Trump. Das berichtet „Daily Mail“.
Zoff um niedergetrampeltes Gras
Während einer heftigen, 30-minütigen Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen zog der Golfer auf einmal den Trump-Joker. Er kündigte an, er könnte eine „Intervention des Präsidenten“ erwägen, um die Sanktion aufzuheben, weil er mit Donald Trump eng befreundet sei.
Im Gegensatz zum WM-Skandal, als Trump wegen der Sperre von US-Stürmer Folarin bei der Fifa anrief, blieb es diesmal bei der Drohung. Einen Anruf gab es nicht, die Strafe blieb bestehen.
Was war der Grund für den ganzen Zoff? Die Turnierleitung beschuldigte den 32-Jährigen, er habe im zweiten Durchgang den Rasen hinter seinem Ball plattgetreten. DeChambeau legte wütend Einspruch ein, verlangte eine Rückkehr zum Ort des Geschehens und beteuerte energisch, unschuldig zu sein. Er stellte sogar einen kompletten Rückzug aus dem renommierten Wettbewerb in den Raum.
Die Sanktion wirkte sich unmittelbar auf seine Zwischenplatzierung aus. Anstatt lediglich mit einem Schlag Rückstand auf die Führenden zu sein, lag DeChambeau nach 36 gespielten Löchern auf einmal drei Schläge hinten. Seine Aussichten auf den Sieg bekamen dadurch einen deutlichen Knacks.
Diese seltsame Begebenheit dominierte die Gespräche der gesamten Woche. Sein Konkurrent Rory McIlroy äußerte sich sehr kritisch zum Benehmen seines Widersachers. Er berichtete, die Situation zusammen mit anderen Profis in der Spieler-Lounge beobachtet zu haben. „Sobald er den Schritt zum Ball machte, sahen wir uns alle an und dachten: ‚Da stimmt was nicht‘“, erläuterte der Weltranglisten-Zweite am Samstag.
Im Gegensatz dazu nahm Scottie Scheffler DeChambeau in Schutz und unterstrich, er sei kein „Betrüger“. Der ganze Tumult stellte die sportlichen Leistungen der Woche in den Schatten, auch nachdem Ryan Fox am Sonntag den Titel beim traditionsreichsten Major-Turnier des Golfsports holte.
Letztendlich waren die beiden Strafschläge für den Ausgang des Wettbewerbs nicht ausschlaggebend. DeChambeau tat sich in der Schlussrunde schwer und schloss den Wettbewerb mit einem Ergebnis von vier unter Par ab. Sein Abstand zum Sieger Ryan Fox betrug somit sechs Schläge.
Die Androhung, Trump einzuschalten, lief ins Leere. Erst einige Tage nach dem Ausraster sickerte sie nun durch. (red)

