Schock-Diagnose: Eishockey-Legende Krueger hat Parkinson.
Eishockey-Legende hat ParkinsonRalph Krueger macht seine unheilbare Erkrankung jetzt öffentlich

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Der frühere Eishockeynationalspieler und -trainer Ralph Krueger hat erstmals über seine Parkinson-Erkrankung gesprochen. (Archivbild)
Eine Nachricht, die Fans und Weggefährten trifft: Die Eishockey-Legende Ralph Krueger ist an Parkinson erkrankt. Jetzt bricht der frühere Nationalspieler und Trainer sein Schweigen und redet über diesen schweren Schicksalsschlag.
Der einstige deutsche Eishockey-Nationalspieler und langjährige Coach der Schweizer Auswahl, Ralph Krueger (66), hat seine Parkinson-Diagnose publik gemacht. In einem Interview mit „CH Media“ aus der Schweiz offenbarte er, die Mitteilung im Herbst 2024 erhalten zu haben.
„Die Krankheit ist unheilbar. Das ist ein Grund, warum ich mich noch stärker aus der Öffentlichkeit zurückgezogen habe“, erklärte Krueger. Es ist das erste Mal, dass er darüber redet: „Es ist ein großer Schritt für mich.“
Vom DEB-Spieler zum NHL-Coach und Fußball-Boss
Der Deutsch-Kanadier, der auch die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt, kann auf eine beeindruckende Laufbahn zurückblicken. Er absolvierte 45 Länderspiele für die deutsche DEB-Auswahl. Auch sein Sohn Justin wurde später in die deutsche Nationalmannschaft berufen.
Als Trainer formte Ralph Krueger die Schweizer Auswahl zu einem Weltklasse-Team und war in der nordamerikanischen Profiliga NHL für die Edmonton Oilers und die Buffalo Sabres tätig. Doch das ist nicht alles: In einer für einen Eishockey-Experten unerwarteten Wendung führte er als Vorstandsvorsitzender eine Zeit lang auch den englischen Fußball-Club FC Southampton.
„Sportlich wie nie“: Krueger kämpft gegen die Symptome
Aufgeben ist für Krueger keine Option. Um die Beschwerden zu bekämpfen, setzt er auf extrem viel Sport. „Ich bin sportlich wie nie“, sagte er in dem Gespräch. Er habe gelernt zu akzeptieren, „dass diese Krankheit nur ein Teil von mir ist – aber eben nicht alles“.
Bei einer Parkinson-Erkrankung sterben im Gehirn Nervenzellen ab, die den Botenstoff Dopamin herstellen. Die Konsequenzen sind eine Verlangsamung der Bewegungen, steife Muskeln, Zittern und in späteren Phasen auch Gleichgewichtsstörungen. (dpa/red)
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