Neuer Formel-1-Plan Hockenheim-Rennen im Herbst sogar mit Fans?

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Die Formel 1 könnte im Herbst auf dem Hockenheimring fahren - nach neuesten Plänen sogar mit Zuschauern.

Hockenheim – Die Formel 1 plant kurz vor dem WM-Start am 5. Juli in Spielberg ihre Europa-Tournee zu verlängern.

Nach dem Italien-GP in Monza (6. September) sollen laut F1-Sportchef Ross Brawn (65) weitere Rennen auf dem alten Kontinent steigen, um den zahlenden TV-Konzernen mehr als die derzeit nur acht Saisonrennen garantieren zu können.

Ross Brawn nährt die Hoffnung der Fans

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Das nährt die Hoffnung der Macher am Hockenheimring auf ein Rennen im Herbst. Und jetzt der Clou: Sogar ein Deutschland-GP mit Zuschauern wird geprüft. Brawn: „Manche der späteren Europa-Rennen könnten mit Fans stattfinden, aber das ist noch nicht fixiert.“

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Ross Brawn mürrisch

Formel-1-Sportchef Ross Brawn muss die Risiken abwägen.

Hockenheimring strebt hohe Auslastung an

Der erste Schritt ist jedoch die Festlegung auf das Datum, der zweite die finanzielle Einigung – und das ist schwierig genug. Die Ring-Geschäftsführer Jorn Teske (52) und Jochen Nerpel (36) sagen: „Wir sind gerne bereit, bei entsprechender Anfrage die Machbarkeit zu prüfen, doch ist klar, dass sich bei fortschreitender Zeit die Chancen dafür nicht unbedingt erhöhen. Schließlich liegt unsere Priorität auf einer möglichst hohen wirtschaftlichen Auslastung unserer Rennstrecke und insofern können wir nicht über mehrere Wochen etwaige unbestätigte Termine für die Formel 1 freihalten.“

Hygienekonzept wie beim Tennisturnier

Sie trauen es sich zu, eine begrenzte Anzahl von Zuschauern mit Hygienekonzept ähnlich wie beim Tennisturnier in Neuss zuzulassen, wissen aber auch um die Schwierigkeiten: „Wir müssen in puncto Publikum sehen, wie die Ausnahmen für das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31.10.2020 gemäß Beschlussvorlage von heute en Detail definiert sind, und ob bzw. welche bundeslandspezifischen Individualregelungen es möglicherweise gibt.“

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Die neuen Geschäftsführer der Hockenheimring GmbH Jorn Teske und Jochen Nerpel

1000. Ferrari-Rennen in Italien geplant

Michael Schumachers (51) früheres Superhirn Brawn hat sich noch einen Clou ausgedacht, um die Corona-Saison aufzupeppen: das 1000. Ferrari-Rennen in Italien! Diesen Meilenstein erreicht die Scuderia im neunten Saisonrennen, und das soll im Anschluss an Monza in Imola oder Mugello steigen.

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Das ehrwürdige Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola, wo bis 2006 der Große Preis von San Marino ausgefahren wurde, wäre allein wegen des Namens prädestiniert. Doch auch das eigentlich als Motorrad-Strecke berühmte Mugello hat sich beworben.

„In Mugello würde der Nacken der Fahrer entzweigerissen“

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Auf dem winkligen Kurs in Mugello fährt normalerweise die MotoGP.

Auf dem winkligen Kurs befürchtet Ex-Red-Bull-Pilot Mark Webber (43) allerdings zu große Belastungen: „In Mugello würde der Nacken der Fahrer entzweigerissen.“

Beworben für ein Rennen hat sich auch der Circuit in Portimao, wo erstmals seit dem Estoril-Rennen 1996 wieder ein Portugal-GP stattfinden könnte.

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