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„Hat hier nichts zu suchen“Formel 1: Ralf Schumacher schreibt Fahrer ab

Knallharte Kritik von Ralf Schumacher: Einem Fahrer traut er die Formel 1 überhaupt nicht zu!

Deutliche Worte von TV-Experte Ralf Schumacher (51)! Gleich sechs junge Talente durften zum Auftakttraining für das Rennen in São Paulo auf die Strecke. Doch speziell Colton Herta (26) fällt im Urteil des Sky-Fachmanns komplett durch.

Das Cockpit von Sergio Pérez (36) bei Cadillac übernahm der Mann aus den USA für diese Einheit. Durch diese eingesammelten Runden machte der Pilot die noch fehlende Distanz für seine Super-Lizenz perfekt. Somit besitzt Herta ab sofort die Erlaubnis, als fester Stammpilot im Formel-1-Zirkus anzutreten.

Bottas hofft auf rasche Gewissheit über Zukunft in der Formel 1

Sofort kochen wilde Spekulationen hoch. Hinter den Kulissen heißt es, das amerikanische Team wolle nächstes Jahr unbedingt einen heimischen Fahrer ins Auto setzen. Passend dazu soll die Teamführung mit den Leistungen von Valtteri Bottas (37) aktuell unglücklich sein. Das berichtet „Bild“.

Die Vertragssituation zeigt den Unterschied ganz klar. Während Pérez sein Arbeitspapier rund um das Rennen in Mexiko mindestens bis Jahresende 2029 ausgedehnt hat, endet das Abkommen des finnischen Kollegen bereits 2027.

Ein Rauswurf vor Ablauf der Frist scheint durchaus denkbar. Auf die anhaltenden Spekulationen reagierte Bottas vor Ort in Brasilien ziemlich deutlich: „Es ist schade, dass die aufgekommen sind. Diese Gerüchte lenken natürlich ab. Aber ich hoffe, dass schnell eine Entscheidung getroffen wird.“

Hätte Ralf Schumacher hier das Sagen, bekäme Herta dieses Cockpit unter gar keinen Umständen. Ob der derzeitige Formel-2-Akteur überhaupt eine Perspektive im Motorsport-Oberhaus besitze, wollte TV-Moderator Peter Hardenacke (51) wissen.

Bei der Formel 1 läuft Colton Herta durch das Fahrerlager.

Copyright: IMAGO/Every Second Media

Colton Herta konnte im Cadillac keine Eigenwerbung betreiben.

Daraufhin folgte eine gnadenlose Abrechnung des Fachmanns: „Nur wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen. Ganz ehrlich, das ist sinnlos. Der verbrennt nur Sprit, wie Franz Tost (Ex-Rennfahrer und Ex-Teamchef von AlphaTauri/Anm. d. Red.) sagen würde. Ich weiß gar nicht, was das soll. Da kann man auch andere, junge Leute reinsetzen.“

Blickt man auf die aktuelle Tabelle der Formel 2, liefert Herta tatsächlich kaum Argumente. Lediglich der 16. Rang springt dort momentan für ihn heraus. Mit 26 Jahren gilt er zudem längst nicht mehr als Talent.

Deshalb poltert Schumacher weiter: „Der war in der Formel 2 wirklich schlecht. Für mich hat er das überhaupt nicht verdient. Ich finde es schön, dass man versucht, Amerikaner zu pushen. Aber es muss Sinn ergeben – und der hat in der Formel 1 nichts zu suchen.“

Sollte der Platz von Bottas tatsächlich vakant werden, gibt es neben Herta allerdings noch weitere Bewerber. Wie verschiedene Medien melden, haben die Berater von Racing-Bulls-Pilot Liam Lawson (24) schon bei Cadillac vorgefühlt. Zudem nahmen wohl auch die Manager von Yuki Tsunoda (26) erste Gespräche auf – der Japaner fungiert momentan als Reservepilot bei Red Bull. (red)