Vor Rennen in Ungarn Mick Schumacher und Sebastian Vettel setzen politisches Zeichen

Sebastian Vettel vor dem Rennen in einem Regenbogen-Tshirt mit der Aufschrift ‚Same Love‘.

Sebastian Vettel zeigt vor dem Rennen Flagge.

Bei der Europameisterschaft zeigten Fans und Spieler ihre Haltung zu Ungarns Politik gegenüber der LGBTQI-Community. Beim Rennen in Ungarn zogen Sebastian Vettel und Mick Schumacher nach.

Budapest. Die beiden deutschen Formel-1-Piloten Sebastian Vettel und Mick Schumacher haben vor dem Großen Preis von Ungarn am Sonntag (1. August) ein Zeichen für Toleranz gesetzt. Vor dem Rennstart auf dem Hungaroring trug Ex-Weltmeister Vettel (34, Aston Martin) ein T-Shirt in Regenbogenfarben mit der Aufschrift „SAME LOVE“, Haas-Pilot Schumacher (22) trug ein schwarzes Shirt mit Botschaften in Regenbogenfarbe.

Formel 1: Mick Schumacher und Sebastian Vettel protestieren in Ungarn

Zuletzt hatte Ungarns rechtsnationaler Regierungschef Viktor Orban (58) ein Referendum über ein Gesetz gegen „Werbung“ für Homosexualität angekündigt. Vettel, der zudem mit einem Helm in Regenbogenfarben in seinen Boliden stieg, äußerte in den vergangenen Tagen schon heftige Kritik. „Ich finde es peinlich für ein Land, das in der EU ist, solche Gesetze zu haben oder darüber abzustimmen“, hatte Vettel gesagt.

Auch Weltmeister Lewis Hamilton sprach seine Unterstützung für die LGBTQ+-Community in Ungarn im Vorfeld des letzten Rennens vor der Sommerpause aus. (sid)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.