Mobbing bei Mercedes? Hamiltons Hund kackt Bottas vor die Haustür

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Lewis Hamiltons englische Bulldogge Roscoe darf sogar ins Formel-1-Fahrerlager.

Barcelona – In der Corona-Blase der Formel 1 kommt es auch mal zu Ärger mit dem Nachbarn. Die Stars wohnen in Barcelona in ihrem Wohnmobil-Park an der Strecke – wie auch zuletzt in Silverstone. Und da erlebte Valtteri Bottas (30) morgens eine böse Überraschung.

„Lewis und ich waren in den letzten Wochen Nachbarn und Roscoe hat letzten Samstag einen großen Haufen direkt vor meiner Tür fallen lassen“, berichtete der Mercedes-Finne über den Fauxpas von Lewis Hamiltons (35) Bulldogge.

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Mief-Attacke auf Valtteri Bottas und seine Freundin Tiffany Cromwell. Da haben die Corona-Masken einen doppelten Nutzen.

Lewis Hamilton lacht über Mief-Attacke

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Dem Briten war es aber nicht mal unangenehm, er sagte lachend: „Ein Geschenk – jeden Tag eins.“ Bottas glaubte auch den Grund dafür zu kennen: „Ich habe abends gegrillt und Roscoe hat immer daran gerochen, aber ich habe ihm nie etwas gegeben.“

Auch das fand Hamilton witzig: „Das glaube ich nicht, weil er danach ein paar wirklich stinkende Sachen gemacht hat.“ Und dann verriet er noch, dass Roscoe sogar in seinem Wohnzimmer schlafen dürfe.

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Lewis Hamilton mit seiner Bulldogge Roscoe im Fahrerlager von Barcelona. Das Foto entstand in der Saison 2017.

Valtteri Bottas: Erst Mief-Attacke, dann eingebremst

Armer Bottas. Erst die Mief-Attacke und dann auch noch in Silverstone von falscher Mercedes-Reifentaktik eingebremst.

Mobbing bei Mercedes gegen den nach seiner Vertragsverlängerung plötzlich aufmüpfigen Bottas? Nein, die Hundehaufen-Aktion war wohl eher ein typischer Spaß unter Teamkollegen.

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Mercedes-Teamchef Toto Wolff kontert Bottas-Kritik

Aber Bottas' Kritik an der Reifentaktik von Silverstone („Als Team haben wir heute geschlafen.“) nimmt Teamchef Toto Wolff (48) sehr ernst. „Ich denke nicht, dass wir geschlafen haben“, widerspricht der Österreicher. „Aber ich akzeptiere seine Perspektive.“

Valtteri Bottas kritisiert die Mercedes-Taktik

Bottas hatte kritisiert: „Meine Strategie war ganz und gar nicht optimal.“ Er glaubte, wenn er im zweiten Stint härter gepusht hätte, wäre er vom späteren Sieger Max Verstappen (22) vielleicht nicht überholt worden. So musste er zeitgleich mit dem Holländer reinkommen und wurde auch noch von Teamkollege Hamilton überholt.

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Unterschiedliche Meinung: Hamilton-Helfer Valtteri Bottas und Mercedes-Teamchef Toto Wolff

Toto Wolff: Max Verstappen hätte ohnehin gewonnen

Doch Wolff liest das Rennen anders: „Sein Standpunkt war, dass wir das Gegenteil von Max hätten tun sollen. Aber das hätte überhaupt nichts verändert. Max wäre auf frischen Reifen gewesen und wir wären weiter auf einem Reifen gewesen, der nicht mehr im besten Zustand war. Und er war sowieso vor uns. Ich weiß daher nicht, was wir hätten besser machen sollen.“

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Verstappen Jubel Faust

Max Verstappen (Red Bull) jubelt nach seinem Sieg beim Großen Preis zum 70-jährigen Jubiläum der Formel 1 in Silverstone. 

Valtteri Bottas von Max Verstappen verdrängt

Bottas sieht es trotzdem anders. Der Finne sieht seine Felle wohl schon wieder schwimmen. Nach seinen verpassten Podium durch den Reifenplatzer im ersten Silverstone-Rennen (nur Elfter) und dem aus seiner Sicht verschenkten Sieg im zweiten verlor er auch WM-Rang zwei an Verstappen.

Red-Bull-Boss kündigt Mercedes heißen Kampf an

Der „fliegende Holländer“ liegt jetzt nur noch 30 Punkte hinter Hamilton, und Red-Bull-Sportchef Dr. Helmut Marko (77) kündigt den Silberpfeilen im tropischen Barcelona (34 Grad) einen heißen Kampf an: „Der WM-Kampf ist wieder offen. Und wir haben noch einige technischen Pfeile im Köcher.“

Silverstone-Sieger Max Verstappen verrät sein Oma-Geheimnis

Da droht Bottas wohl schon früh in der Saison eine Stallorder. Vielleicht fühlt er sich nach Hamiltons Hunde-Attacke auch deshalb doppelt angesch...

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