Was für eine Machtdemonstration! Radprofi Mathieu van der Poel holt sich einen harten Etappensieg bei Tirreno-Adriatico. Damit zeigt er: Für das Mega-Duell mit Tadej Pogacar ist er in Topform.
Rad-Ass van der Poel sendet klare Botschaft an Pogacar

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Ist wieder in starker Frühform: Klassikerspezialist Mathieu van der Poel (Archivbild)
Schlammschlacht als Warnschuss
Der achtfache Weltmeister im Querfeldeinrennen, Mathieu van der Poel, wirkt für das bevorstehende große Duell mit Rad-Ikone Tadej Pogacar bestens gewappnet. In gut zehn Tagen treffen sie beim Klassiker Mailand-Sanremo aufeinander. Der Holländer triumphierte nun auf dem zweiten Teilstück der Rundfahrt durch Italien.
Nach einer brutalen Fahrt über aufgeweichte Schotterstrecken konnte er sich im Finale aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe absetzen. Für van der Poel markiert dies nach seinem Erfolg beim Klassiker Omloop Nieuwsblad den nächsten wichtigen Sieg in der noch frischen Saison.
Millimeter-Entscheidung im Schlamm
Wie die dpa meldet, triumphierte van der Poel nach 206 Kilometern zwischen Camaiore und San Gimignano hauchdünn vor Isaac del Toro aus Mexiko, einem Teamkollegen von Pogacar, und dem Italiener Giulio Pellizzari. Zuvor hatte sich das Trio auf einem völlig durchnässten Schotterabschnitt vom Rest des Feldes gelöst.
Ein kleiner Trost für Pogacars Mannschaft: Del Toro eroberte mit seinem zweiten Rang die Gesamtführung vom italienischen Auftaktsieger Filippo Ganna. Pogacar selbst, der am Wochenende das Schotterrennen Strade Bianche für sich entschied, ist bei dieser Rundfahrt nicht dabei.
Jetzt steigt die Spannung vor den großen Klassikern
Die Radsport-Community blickt nun gespannt auf den 21. März. An diesem Datum findet bei Mailand-Sanremo das mit Hochspannung erwartete Aufeinandertreffen von Pogacar und van der Poel statt.
Während der viermalige Sieger der Tour de France diesen Frühjahrsklassiker noch nie für sich entscheiden konnte, war van der Poel in den letzten drei Jahren gleich zweimal erfolgreich. Auch bei der Flandern-Rundfahrt (5. April) sowie dem Kopfsteinpflaster-Rennen Paris-Roubaix (12. April) werden sich die beiden Top-Athleten wohl wieder packende Wettkämpfe liefern. (red)
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