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Hilferuf aus HollandKräfte aus Bonn & Co. kämpfen gegen die Flammen im Nachbarland

Naturbrände in den Niederlanden

Copyright: Rob Engelaar/ANP/dpa

Zur Bekämpfung der Flammen baten die Niederlande zum ersten Mal auch andere Länder um Hilfe.

Flammen-Inferno: NRW-Feuerwehr hilft in Holland.

Riesige Brände wüten in den Niederlanden, die Lage ist ernst. Jetzt eilen unsere Feuerwehrleute aus NRW zur Hilfe, um das Flammen-Inferno beim Nachbarn zu bekämpfen.

Einheiten aus Nordrhein-Westfalen sind auf dem Weg in die Niederlande, um dort bei der Bekämpfung mehrerer großer Brände zu helfen. Die Feuer wüten vor allem auf militärischen Übungsgeländen.

Feuerwehren aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen haben sich mit einer spezialisierten Einheit auf den Weg gemacht. Der Konvoi besteht aus 67 haupt- und ehrenamtlichen Kräften, 21 Fahrzeugen und drei Anhängern. Wo genau die Kräfte aus NRW eingesetzt werden, wird derzeit noch mit den niederländischen Behörden abgestimmt.

NRW-Innenminister Reul: „Europa muss zusammenhalten“

Auch NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) meldete sich zu Wort. Die Feuerwehr NRW sei mit einer speziellen Einheit zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung im Einsatz. „Europa muss zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Das gilt in der Kriminalitätsbekämpfung genauso wie bei Waldbränden“, so der Minister.

Niederlande bitten erstmals um Hilfe aus dem Ausland

Für die niederländische Feuerwehr ist es eine Premiere: Erstmals in der Geschichte hat sie im Ausland um Hilfe bei der Bekämpfung solcher Naturbrände gebeten. Seit Mittwoch versuchen die Einsatzkräfte, die Flammen einzudämmen.

Die Löscharbeiten werden durch die extreme Trockenheit und ungewöhnlich hohe Temperaturen massiv erschwert. Eine gute Nachricht gibt es aber: Menschen kamen bislang nicht zu Schaden und sind nach Angaben der Behörden auch nicht in Gefahr.

Militär-Übungen als mögliche Brandursache?

Begonnen hatte alles am Mittwoch auf einem Truppenübungsplatz bei 't Harde, etwa 80 Kilometer östlich von Amsterdam. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und ist laut Polizei immer noch nicht unter Kontrolle. Später brachen auch auf anderen Militärgeländen im Süden des Landes Feuer aus.

Die genaue Ursache der Brände ist noch unklar. Experten haben aber einen schlimmen Verdacht: Übungen mit Sprengstoffen könnten bei der Trockenheit die verheerenden Feuer ausgelöst haben. Neben den deutschen Kräften sind auch Helfer aus Frankreich und Belgien im Einsatz. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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