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Handball-Heldinnen heiß auf Heidelberg

Slowenien - Deutschland

Copyright: Marco Wolf/dpa

Die deutschen Handballerinnen freuen sich auf das erste Heimspiel im neuen Jahr.

Die Aussicht auf den ersten Heimauftritt seit der silbernen WM-Party sorgt bei Deutschlands Handballerinnen nach dem mühsamen Start ins EM-Jahr für leuchtende Augen. „Die Vorfreude ist enorm. Ich freue mich sehr, wieder vor heimischem Publikum zu spielen. Das wird nach dem WM-Erfolg sicher besonders“, sagte Rückraum-Ass Emily Vogel vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit Slowenien am Sonntag (15.30 Uhr/Pro Sieben Maxx und Dyn) in Heidelberg.

Nach dem 30:23 (16:15)-Arbeitssieg in Celje möchten Vogel & Co. wieder zu jener spielerischen Unbeschwertheit zurückfinden, mit der sie die Zuschauer bei der Heim-WM mitgerissen hatten. Außerdem soll die fest eingeplante Teilnahme an der EM-Endrunde vom 3. bis 20. Dezember durch einen weiteren Sieg vorzeitig gesichert werden.

Viel Kampf und Krampf zum Auftakt

„Vor heimischer Kulisse ist es deutlich cooler. Es macht natürlich viel mehr Spaß, wenn die Fans hinter einem stehen. Wir wollen es besser machen und den zweiten Sieg gegen Slowenien holen“, sagte Rückraumspielerin Nina Engel. Und Alina Grijseels ergänzte: „Wir haben nach dem Dezember-Erlebnis viele positive Erinnerungen und freuen uns auf eine volle Halle in Heidelberg.“

Das erste Pflichtspiel in diesem Jahr gestaltete sich für den WM-Zweiten schwieriger als erwartet. Erst in der zweiten Halbzeit konnte der Favorit seine Klasse zeigen und den Kontrahenten am Ende klar auf Abstand halten, wie die dpa berichtet. „Der Sieg war hart erarbeitet. Man hat gesehen, dass ein paar Absprachen noch nicht so smooth gelaufen sind wie bei der WM“, räumte Vogel ein.

Slowenien - Deutschland

Copyright: Marco Wolf/dpa

Die deutschen Handballerinnen mussten in Slowenien hart um den Sieg kämpfen.

In einer teilweise chaotischen Partie mit vielen Zeitstrafen wurden die Pläne von Bundestrainer Markus Gaugisch größtenteils durchkreuzt. „Es war eine zähe Geschichte. Das Spiel lief nicht so, dass wir an Dingen arbeiten konnten, die wir uns vorgenommen hatten, weil viel Unruhe drin war“, resümierte der 51-Jährige und fügte hinzu: „Es ist gut, dass wir am Sonntag gleich wieder spielen. Da wollen wir die nächsten zwei Punkte.“

Schon vor dem Länderspiel-Beginn hatte der Bundestrainer mahnende Worte geäußert. „Wir hatten Erfolg, aber es ist ja oft so, dass Dinge nur ein Strohfeuer sind. Jetzt geht es darum, weiter daran zu arbeiten. Ich bin gespannt, ob wir das hinbekommen“, so Gaugisch.

DHB-Team hat noch viel vor

In Slowenien offenbarte die Mannschaft einige Schwierigkeiten in Angriff und Abwehr, ließ sich aber auch in komplizierten Phasen nicht von ihrem Ziel abbringen. „Wir sind cool geblieben, auch wenn wir es noch ein bisschen cleverer machen können“, sagte Grijseels.

Engel hatte eine einfache Begründung für den zum Teil kraftraubenden Auftritt. „Es war das erste Spiel nach dem erfolgreichen Turnier. Da ist es normal, dass man sich erst wieder finden muss“, sagte die 22-Jährige. Zumal mit Xenia Smits und Aimée von Pereira zwei herausragende Abwehrkräfte verletzungsbedingt nicht dabei waren.

Slowenien - Deutschland

Copyright: Marco Wolf/dpa

Hofft auf weitere Erfolge mit dem DHB-Team: Viola Leuchter.

In Heidelberg soll nun eine Verbesserung folgen, denn die DHB-Auswahl hat auch in diesem Jahr große Ziele. „Dass wir Vize-Weltmeister sind, ist eine coole Sache. Es heißt aber nicht, dass wir für immer zufrieden sind. Wir haben alle Bock, jetzt die nächsten Schritte zu gehen“, sagte Nachwuchs-Welthandballerin Viola Leuchter mit Blick auf die EM. Spätestens bei dem Turnier in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei wollen die DHB-Frauen wieder in Bestform auflaufen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Andreas Wolff

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