Riesen-Aufreger in Stuttgart! Der Schiri vom bitteren EM-Aus ist zurück – und die Fans empfangen ihn mit einem gellenden Pfeifkonzert.
DFB-Test gegen GhanaARD-Kommentator reagiert auf Schiri: „Junge, 633 Tage zu spät“
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Was für eine explosive Stimmung in Stuttgart! Ausgerechnet Stuart Attwell, der Mann aus England, pfeift das Länderspiel gegen Ghana – und bei den deutschen Anhängern reißt das alte Wunden auf.
Als der Stadionsprecher in der MHPArena seinen Namen verkündet, erntet er ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert. Der Grund ist ein Trauma, das sich tief in die deutsche Fußballseele eingebrannt hat.
DFB-Fans haben die Szene nicht vergessen
Das schmerzhafte EM-Aus 2024 ist unvergessen. Attwell war damals im Viertelfinale gegen Spanien der Mann am Bildschirm. In der 106. Minute sprang der Ball nach einem Schuss von Jamal Musiala an den Arm von Marc Cucurella. Doch der fällige Elfmeterpfiff ertönte nicht, und auch Attwell als Video-Assistent schritt nicht ein.
Schon Stunden vor Spielbeginn kochte die Wut in einer U-Bahn hoch, die zum Stadion fuhr. „Der Schiri ist der VAR von damals. Den pfeifen wir aus“, machte ein junger Fan im Kroos-Trikot seinem Ärger Luft. Seine Kampfansage war deutlich: „Den pfeife ich so richtig aus. So gnadenlos habe ich noch nie jemanden ausgepfiffen.“ Das berichtet „ntv.de“.
Nach dem Turnier-K.o. gab die Uefa in einem technischen Bericht zwar zu, dass es einen Strafstoß hätte geben müssen, weil Cucurellas Arm die Körperfläche unnatürlich vergrößerte. Doch Schiedsrichter-Experten stuften die Entscheidung von Haupt-Referee Anthony Taylor damals als vertretbar ein. Bundestrainer Julian Nagelsmann schäumte und bezeichnete das Schweigen von Attwell als „Wahnsinn“.
Die Ansetzung sorgt für Zündstoff. Für den 43-jährigen Attwell ist es das allererste Mal, dass er ein Spiel der deutschen Nationalelf als Hauptschiedsrichter leitet. Und das auch noch in Stuttgart, wo Nagelsmann, der nur zwei Stunden entfernt geboren wurde, schon eine bittere Pleite erlebte. Und am Ende der ersten Halbzeit kam es dann sogar zu dem Kuriosum: Nach Ansicht der Videobilder gab Attwell der deutschen Nationalmannschaft – wegen eines Handspiels! Bei einem Schussversuch von Angelo Stiller wehrte Jonas Adjetey den Ball mit der Hand ab. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kai Havertz zum 1:0. ARD-Kommentator Philipp Sohmer sagte süffisant: „Geht doch! Junge, 633 Tage zu spät der Pfiff.“
Für die DFB-Auswahl ist das Duell mit Ghana der finale Härtetest, bevor am 12. Mai der Kader für die anstehenden Aufgaben nominiert wird und der Blick Richtung WM in den USA, Mexiko und Kanada geht.
Während vor dem Stadion Fans aus Deutschland und Ghana friedlich mit Gesang und Trommeln feierten, blieb die Schiri-Personalie das große Gesprächsthema. Der junge Fan aus der U-Bahn legte sogar noch einen drauf und forderte die generelle Abschaffung des VAR – mit einer witzigen Ausnahme: „Außer es hilft dem VfB, dann ist der VAR natürlich super“, sagte er grinsend zu seinem Freund. (red)
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