Gold-Festspiele! Deutsche Kanuten sahnen bei der EM ab
Gold-Regen für Kanu-TeamDrei EM-Titel am zweiten Wettkampftag in Portugal geholt

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Pauline Jagsch holt gleich zwei EM-Titel in Portugal, erst im Einer, dann im Zweier-Kajak. (Archivbild)
Gold-Festspiele in Portugal! Deutsche Kanuten paddeln zur EM-Spitze
Was für ein Tag für die deutschen Kanuten! Am zweiten Tag der Wettkämpfe bei der EM in Portugal sicherte sich die Mannschaft gleich drei Goldmedaillen – eine echte Machtdemonstration auf dem Wasser.
Besonders eine Athletin stach heraus: Die Berlinerin Pauline Jagsch war auf der 500-Meter-Strecke im Einer-Kajak unschlagbar. Sie distanzierte die amtierende Weltmeisterin Anna Pulawska aus Polen um 0,84 Sekunden. Doch damit nicht genug: Kurz darauf triumphierte sie auch im Zweier-Kajak mit Paulina Paszek, wieder vor der polnischen Konkurrenz.
Olympiasieger verteidigen ihren Titel
Auch die Männer lieferten eine dominante Vorstellung. Die Paris-Olympiasieger Jacob Schopf und Max Lemke verteidigten im Zweier souverän ihren EM-Titel. Sie ließen den Ungarn mit beinahe einer Sekunde Abstand keine Chance und sicherten sich Platz eins.
Paradeboot verpasst Gold um Millimeter
Zuvor gab es einen echten Krimi um die Goldmedaille: Das deutsche Kajak-Quartett verpasste den Titel um winzige 0,13 Sekunden. Die Crew mit Max Rendschmidt, Lemke, Schopf und Tom Liebscher-Lucz musste sich auf der 500-Meter-Strecke dem Team aus Ungarn beugen. Am Ende gab es einen geteilten zweiten Platz mit den Spaniern.
Der aus Dresden stammende Liebscher-Lucz blickt aber schon wieder nach vorn: „Wir haben noch ein, zwei Dinge, die wir verbessern können in den nächsten zehn Wochen bis zur WM.“

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Der deutsche Kajak-Vierer wurde bei der EM in Portugal knapp Zweiter. (Archivbild)
Weitere starke Platzierungen rundeten den erfolgreichen Tag ab. Das Quartett der Frauen mit Paszek, Nele Reinwardt, Jagsch und Finja Hermanussen landete auf einem soliden vierten Rang. Jacob Schopf holte zudem Bronze im Einer-Kajak über 500 Meter. Auch hier war es denkbar knapp: Lediglich 0,375 Sekunden trennten ihn vom polnischen Sieger Alex Borucki und dem ganz großen Triumph.
Cheftrainer Arndt Hanisch ordnete die Leistung ein und verriet ein überraschendes Detail: „Wir fahren diese EM voll aus dem Training heraus, sind aber dennoch weiter Teil der Weltspitze.“ (dpa/red)
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