Sein Nachname hat ihm das Leben schwer gemacht. Jetzt hat Romeo Ilzer, Sohn von Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer, über seine harte Zeit in der Schule ausgepackt.
Beschimpft und geohrfeigtSohn von Bundesliga-Coach spricht über schwere Zeit

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Ole Werner und Christian Ilzer vor dem Spiel von RB Leipzig gegen die TSG Hoffenheim.
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An die Schulzeit hat er größtenteils keine schönen Erinnerungen! Romeo Ilzer (19), der Sohn des Hoffenheim-Coaches Christian Ilzer (48), offenbart, wie sehr er in der Schule unter seinem bekannten Namen gelitten hat. Der junge MMA-Athlet sprach im Podcast „Mind Games“ über eine schwere Phase in seinem Leben.
In der Mittelschule erlebte Romeo erstmals die negativen Seiten. „Da war es wirklich das erste Mal, wo ich Mobbing erlebt habe“, blickt er zurück. Weil sein Vater als Fußballtrainer erfolgreich war, wurde sein Alltag von Mitschülern zur Qual gemacht. Man titulierte ihn als „reiche Sau“ und er erhielt sogar eine Backpfeife. Das berichtet „bild.de“.
Sohn von TSG-Coach Christian Ilzer wurde in der Schule gemobbt
Die Attacken endeten jedoch abrupt, nachdem seine Mutter aktiv wurde. „Meine Mutter lässt sich nichts gefallen, vor allem, wenn es um ihre Kinder geht. Da sieht sie sofort Rot“, berichtet Romeo. Am folgenden Tag begleitete sie ihn zur Schule, konfrontierte die Mobber und formulierte eine unmissverständliche Warnung: „Wehe, du nennst meinen Bub noch einmal reiche Sau!“ Daraufhin kehrte Frieden ein.
Ungeachtet dieser belastenden Erfahrung ist Romeo inzwischen „wirklich stolz, den Namen tragen zu dürfen“. Sein Vater dient ihm als großes Vorbild, insbesondere hinsichtlich seiner Einstellung und Arbeitsmoral. „Mein Vater ist ein absolutes Arbeitsmonster, es ist unfassbar, wie viel er arbeitet“, sagt der Sohn anerkennend. Er ist überzeugt, dass sein Vater jeden Tag 12 Stunden arbeitet.
Diesen eisernen Willen hat Romeo für sein persönliches Ziel übernommen. Sein Bestreben ist es, als professioneller Kämpfer die UFC zu erreichen, und er setzt alles daran. „In meinem Kopf ist 24/7 nur MMA, MMA, MMA“, beschreibt er seine Passion.
Ihm ist die Härte des Sports bewusst: „Du gehst in einen Käfig rein, sozusagen in Unterhose, und kämpfst gegen einen anderen Mann. Du willst ihn verletzen, er will dich verletzen.“
Auch wenn der Erwartungsdruck gelegentlich hoch ist, hat der junge Österreicher keine Zweifel an seinen Fähigkeiten. Seine Zuversicht ist enorm: „Ich bin ein Mensch, der ziemlich überzeugt ist von sich selbst. Deswegen gehe ich davon aus, dass ich es schaffen werde. Früher oder später wird es passieren.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
