Ein medizinischer Notfall reißt einen jungen Trainer aus dem Leben. Der 1. FC Nürnberg und der Verband sind fassungslos über den Tod von Ulises García Jociles.
Zweitligist zeigt sich erschüttertNürnberg-Jugendtrainer mit 34 Jahren gestorben

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U17-Assistenztrainer Ulises García Jociles arbeitete seit Sommer als Jugendtrainer für den 1. FC Nürnberg.
Die Fußballwelt in Nürnberg steht unter Schock. Der 1. FC Nürnberg trauert um den Co-Trainer seiner U17-Auswahl, Ulises García Jociles, der am vergangenen Wochenende im Alter von nur 34 Jahren gestorben ist. Die Nachricht vom plötzlichen Tod des jungen Trainers sorgt für tiefe Bestürzung.
Der 34-Jährige betreute die U17-Juniorinnen bei einem Kurs des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV). Der Klub informierte am Dienstag (29. September 2026) darüber, dass er dort in der Nacht nach einem medizinischen Notfall vollkommen unerwartet gestorben ist. Das berichtet der „Bayrische Rundfunk“.
Verein und Verband in tiefer Trauer
Seine Anstellung als Co-Trainer der U17 in Nürnberg hatte Ulises García Jociles erst am 1. Juli 2026 begonnen. In dieser Zeit hatte er sich beim Club aber schnell einen Namen gemacht.
In einer Erklärung heißt es: „Die Nachricht von seinem Tod erfüllt uns mit tiefer Bestürzung und großer Trauer. Auch wenn die gemeinsame Zeit beim 1. FC Nürnberg nur wenige Monate umfasste, hat Ulises Spuren hinterlassen. Sein viel zu früher Tod reißt eine schmerzliche Lücke und lässt uns fassungslos zurück.“
Der gebürtige Spanier hinterlässt ebenfalls beim Bayerischen Fußballverband eine schmerzliche Lücke. Für den Verband war er eine lange Periode als Honorartrainer im Einsatz. In dieser Funktion kümmerte er sich um diverse Auswahlteams und wirkte als Dozent bei der Schulung von Trainern mit.
Bewegende Worte fand Daniel Kirchner, der Hauptabteilungsleiter Sport des BFV: „Der viel zu frühe Tod von Ulises macht uns tief betroffen. Er war nicht nur ein hervorragender Trainer, sondern vor allem ein großartiger Mensch, der die BFV-Talentförderung mit seinem Engagement, seiner Expertise und seiner Persönlichkeit in den vergangenen Jahren bereichert hat. Danke für alles, Uli – wir werden dich nie vergessen!“ (red)
