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Wichtige Entscheidung steht anFans wollen Namensänderung bei Zweitligist

Ein Name spaltet die Fans! Seit fast 30 Jahren sorgt ein Namenszusatz für Zoff. Nun liegt die Entscheidung in den Händen der Mitglieder.

Im deutschen Fußball bahnt sich eine bemerkenswerte Veränderung an.

Seit 29 Jahren ist der Verein SpVgg Greuther Fürth im Profibereich aktiv, aber vielen Fans ist ein Wort im Vereinsnamen ein Gräuel. Der Zusatz „Greuther“ wurde 1996 nach dem Zusammenschluss mit den Kickern des TSV Vestenbergsgreuth eingeführt. Zuvor war der Verein 93 Jahre lang als SpVgg Fürth bekannt.

Entscheidung am 8. November: So läuft die Abstimmung

Schon seit 2018 engagiert sich ein Bündnis von Anhängern vehement für die Wiederherstellung des ursprünglichen Namens. Dieses beharrliche Ringen scheint nun zum Erfolg zu führen. Der Klub hat nämlich das Datum für eine spezielle Mitgliederversammlung bekannt gegeben, auf der über den strittigen Namensbestandteil entschieden wird. Das berichtet „bild.de“.

Am 8. November fällt die große Entscheidung. Die Zusammenkunft der Mitglieder beginnt um 11 Uhr im Sportpark Ronhof, wo ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben werden könnte.

Die Anforderung ist allerdings anspruchsvoll: Eine Rückkehr zum Namen SpVgg Fürth erfordert eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden, stimmberechtigten Personen. Wahlberechtigt ist nur, wer dem Verein seit wenigstens einem Jahr angehört.

Die offiziellen Organe des Klubs, darunter Präsidium, Aufsichtsrat und Ehrenrat, halten sich bewusst zurück und geben keine Empfehlung für die Wahl ab. Die Anhänger hingegen mobilisieren alle Kräfte.

Die Fan-Initiative wirbt um Spenden, um die eventuellen Ausgaben für die Umbenennung zu decken. Bis zum 25. Oktober sollen 150.000 Euro erreicht werden. Ein beeindruckender Zwischenstand: Nach lediglich zwölf Tagen wurden schon mehr als 83.000 Euro gespendet. (red)

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