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Heftige WM-AttackePolitikerin wirft FIFA-Boss „Kuschelkurs“ mit den USA vor

Aydan Özoğuz

Copyright: Christian Charisius/dpa

Aydan Özoğuz nimmt die FIFA in die Pflicht. (Archivbild)

WM-Traum geplatzt: USA stoppen Schiri, Politik tobt

WM-Traum geplatzt! US-Behörden stoppen Schiri aus Somalia. Die deutsche Politik ist stinksauer und knöpft sich FIFA-Chef Infantino vor.

Die Geschichte von Omar Artan bewegt die Fußballwelt. Er hätte der erste somalische Schiedsrichter bei einer WM sein können. Aber die USA lassen ihn nicht ins Land, was für riesige Aufregung sorgt. Nun mischt sich die Politik aus Deutschland ein.

Aydan Özoğuz (SPD), die Chefin des Sportausschusses im Bundestag, verlangt, dass der Weltverband handelt. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte sie: „FIFA-Präsident Infantino muss jetzt dringend die Einhaltung der dort gemachten Zusagen durch die USA einfordern, statt seinen Kuschelkurs fortzuführen“. Schließlich hätten sich die Vereinigten Staaten bei ihrer WM-Bewerbung dazu bekannt, Menschenrechte zu achten.

Grünen-Politiker: „Blamage für den Weltfußball“

Boris Mijatović, Außenpolitiker der Grünen, nannte den Vorgang eine „Blamage für den Weltfußball“. Auch Özoğuz äußerte sich weiter kritisch: „Wir dürfen den Geist der Fußball-WM auf keinen Fall der Willkür des Austragungslandes überlassen. Bereits jetzt ist der Schaden groß.“

Aber warum darf Artan nicht einreisen? Laut dem Nachrichtensender CNN hat ein anonymer US-Regierungsbeamter von Sicherheitsbedenken gesprochen. Der Vorwurf: angebliche Kontakte zu einer Terrorgruppe.

Die strengeren Einreiseregeln der US-Regierung unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump treffen Staatsangehörige aus 39 Nationen, darunter auch Somalia. Für diese Menschen gelten bei der Ankunft in den USA besondere Kontrollen.

Und was sagt die FIFA dazu? Der Weltverband wäscht seine Hände in Unschuld. „Die FIFA ist nicht an den Einwanderungsverfahren des Gastgeberlandes beteiligt, einschließlich der Entscheidung über Visaanträge“, ließ die Organisation verlauten. Die finale Entscheidung liege allein beim Gastgeber. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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