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WM-Moderatorin besorgtLaura Wontorra stellt DFB-Quartier infrage

Laura Wontorra gibt bei der Pressekonferenz von Telekom mit der Vorstellung des Konzeptes für die Fußball-Weltmeisterschaft ein Interview.

Copyright: Felix Hörhager/dpa

Laura Wontorra hat ihre Bedenken zum DFB-Quartier bei der WM 2026.

Das Team von Nationaltrainer Julian Nagelsmann wird während der WM abseits des Trubels wohnen – aber wird es den Spielern dort zu eintönig?

Im Rahmen der Magenta-Doku „Wontorras World Cup – Vater. Tochter. WM.“ tourte TV-Moderatorin Laura Wontorra (37) mit ihrem Vater Jörg (77) durch die USA, Kanada und Mexiko.

Doch der Besuch im DFB-Quartier in North Carolina hinterlässt bei ihr ein mulmiges Gefühl. Sie macht sich Gedanken, ob die isolierte Position für die deutsche Nationalelf am Ende nicht zum Bumerang wird.

Wontorra zwischen Begeisterung und Kritik

Ihre Befürchtung: „Das ist das Einzige, was ich so ein bisschen hinterfragen würde, ob da dann wirklich nicht doch mal der Lagerkoller entstehen kann.“

Das Team von Nationaltrainer Julian Nagelsmann (38) wird im Hotel „The Graylyn Estate“ in Winston-Salem wohnen. Die Unterkunft wirkt wie eine Festung und hat auf 55 Hektar 85 Zimmer zu bieten.

Trotz der Vorbehalte ist Wontorra aber auch begeistert: „Es ist eine wunderschöne Anlage.“ Die Trainingsbedingungen an der benachbarten Wake Forest University seien „wirklich toll“, berichtet „Bild“. Der Verband lässt den Rasen und die Fitness-Trakte komplett neu herrichten.

Aber die Sorge wegen der Einsamkeit bleibt. Wontorra flachst: „Vielleicht müssen die Jungs sich dann was überlegen, wie viele PlayStation-Stationen sie mitnehmen, damit keine Langeweile aufkommt.“

Das Hotel „The Graylyn Estate“ in Winston-Salem

Copyright: IMAGO/MIS

Das Team von Nationaltrainer Julian Nagelsmann (38) wird im Hotel „The Graylyn Estate“ in Winston-Salem wohnen.

Das Umland hat nicht viel zu bieten: ein paar Lokale, ein Café, ein Eissalon. Kann da ein echter Team-Spirit wachsen? „Ich hoffe wirklich, dass dieser Spirit entstehen kann“, sagt Wontorra. Sie ergänzt, dass der Golfplatz herrlich sei, was für einen Kicker wie Thomas Müller früher entscheidend gewesen wäre. Golf-Fans im Team kommen also auf ihre Kosten.

Das sagt Bundestrainer Nagelsmann zur Hotel-Wahl

Julian Nagelsmann, der sich das Areal mehrmals selbst anschaute, verteidigte die Wahl. Er erläuterte, das „The Graylyn Estate“ sei eine optimale Mischung. Wie schon beim „Adidas Home Ground“ in Herzogenaurach könne das Team als Einheit zusammenfinden, habe aber zugleich die erforderliche Stille und private Rückzugsorte.

Wontorra hält das Hotel für ideal für „private Großveranstaltungen, Geburtstage, Hochzeitsfeiern oder Taufen“. Sie ist sich aber sicher, dass der DFB das Gelände noch für die Ansprüche des Teams umbauen wird, damit sich die Kicker dort wie zu Hause fühlen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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