TV-Boykott WM in Katar wird zum Quoten-Flop – wie viele Fans schauen heute Deutschland - Japan?

Ein Kameramann setzt bei der WM in Katar ein Zeichen.

Ein Teddybär mit regenbogenfarbenen Schnürsenkeln steht auf einer einer Fernsehkamera bei der WM in Katar am 22. November 2022.

Die Deutschen scheinen ihre Ankündigung wahrzumachen und die WM in Katar auch im TV weitestgehend zu meiden. Am dritten Tag erreichte kein WM-Spiel im ZDF die Fünf-Millionen-Marke.

Die Einschaltquoten bei den Übertragungen von der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar bleiben niedrig.

Auch am dritten Tag des Turniers ist das Interesse deutlich geringer als vor vier Jahren bei der WM in Russland. Keines der drei Spiele am Dienstag im ZDF kam über die Fünf-Millionen-Marke.

ARD und ZDF hoffen auf die Wende mit Deutschland-Spiel

Die meisten Fernseh-Zuschauer gab es am Abend bei der Partie Frankreich gegen Australien mit durchschnittlich 4,963 Millionen Zuschauern.

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Ändert sich das am vierten Tag, wenn Deutschland ins Turnier einsteigt. Um 14 Uhr trifft die DFB-Auswahl auf Japan. Die ARD überträgt live und wird die Quoten mit Spannung verfolgen.

Der Streamingdienst MagentaTV überträgt alle 64 WM-Spiele und zeigte am Dienstag die überraschende 1:2-Pleite des zweimaligen Weltmeisters Argentinien im 11-Uhr-Spiel gegen Saudi-Arabien exklusiv für den deutschen Markt. Die Quote hat MagentaTV bislang nicht publiziert.

Die Partie im Zweiten erreichte nach Angaben des Senders einen Marktanteil von 18,4 Prozent. Mehr Zuschauer in der Primetime fand in der ARD „Die Kanzlei, Folge 65“ mit 5,051 Millionen.

Beim ersten Spiel des Tages zwischen Dänemark und Tunesien schauten ab 14 Uhr 2,42 Millionen im ZDF zu (Marktanteil 24,6 Prozent). Bei der nachfolgenden Begegnung Mexiko gegen Polen waren es 4,14 Millionen (23,7 Prozent). Die Telekom, die alle WM-Partien überträgt, veröffentlicht keine Zahlen.

Zum gleichen Zeitpunkt der WM in Russland hatte es bereits Partien mit Zuschauerzahlen über der Zehn-Millionen-Marke gegeben. Der Durchschnitt der Vorrunden-Spiele lag 2018 bei den ARD- und ZDF-Übertragungen über neun Millionen.

Die voraussichtlichen Aufstellungen von Deutschland - Japan:

Deutschland: Neuer/Bayern München (36 Jahre/114 Länderspiele) - Kehrer/West Ham United (26/23), Süle/Borussia Dortmund (27/42), Rüdiger/Real Madrid (29/54), Raum/RB Leipzig (24/12) - Kimmich/Bayern München (27/71), Goretzka/Bayern München (27/45) - Gnabry/Bayern München (27/36), Müller/Bayern München (33/118), Musiala/Bayern München (19/17) - Havertz/FC Chelsea (23/30)Trainer: Flick

Japan: Gonda/Shimizu S-Pulse (33/34) - Sakai/Urawa Red Diamonds (32/72), Yoshida/Schalke 04 (34/112), Tomiyasu/FC Arsenal (24/29), Ito/VfB Stuttgart (23/6) - Endo/VfB Stuttgart (29/43), Shibasaki/CD Leganes (30/60) - Ito/Stade Reims (29/38), Kamada/Eintracht Frankfurt (26/22), Kubo/Real Sociedad (21/20) - Maeda/Celtic Glasgow (25/8). - Trainer: Moriyasu (dpa/sid)

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