3

Dein Puls für die WMGroße Studie sucht Fans mit Smartwatch von Apple, Samsung & Co.

Fans machen eine La-Ola-Welle

Copyright: Robert Michael/dpa/dpa-tmn

Herzklopfen in Echtzeit: Die Studie liefert erstmals globale, datengestützte Einblicke, wie kollektive Fußballbegeisterung Herz und Nerven von Millionen Fans rund um den Globus beeinflusst.

Uni-Studie misst WM-Fieber: Wie sehr rast dein Herz?

Wie sehr lässt die Fußball-WM dein Herz rasen? Wie stark wirken sich die Spiele auf dein Stresslevel als Fan aus? Genau das möchte die Universität Bielefeld nun mit einer umfassenden Smartwatch-Untersuchung ergründen.

Teilnehmen können Anhänger sämtlicher Nationalmannschaften, und es ist fast egal, welches Gerät du am Handgelenk trägst. Es ist auch nicht von Bedeutung, ob du die Partien am Fernseher, über einen Live-Ticker oder bei einem Public Viewing mitverfolgst.

Von Apple bis Xiaomi: Diese Uhren sind dabei

Für diese sogenannte WM-Fußballfieber-Studie analysieren die Wissenschaftler der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft deine Herzfrequenz, dein Stressniveau, deine Aktivität und deinen Schlaf. Diese Informationen werden vor, während und im Anschluss an die Spiele automatisch von deiner Smartwatch gesammelt.

Wer eine Smartwatch von einer dieser 13 Marken besitzt, kann mitmachen: Amazfit, Apple, Coros, Fitbit, Garmin, Google Pixel, Oura, Polar, Samsung, Wahoo, Whoop, Withings und Xiaomi. Optimal wäre es, wenn du zusätzlich angibst, auf welche Weise du die Begegnungen verfolgt hast.

Erste Ergebnisse schon während der WM

Sämtliche Daten werden anonym und datenschutzkonform gesammelt, sichern die Forschenden zu. Erste Auswertungen sollen bereits im Verlauf der WM auf der Projekt-Homepage „„Uni-bielefeld.de/wmfieber““ publiziert werden – insbesondere nach den Auftritten des deutschen Nationalteams.

Auf der Webseite ist auch die Registrierung für die Studie über ein Formular möglich. Laut den Informationen werden besonders noch Fans aus dem osteuropäischen und südeuropäischen Raum sowie aus der Türkei gesucht. Der Grund: Eine größere Teilnehmerzahl sorgt für solidere Daten und erhöht somit die Aussagekraft der Untersuchung.

Auch das Mitmessen bei einzelnen Partien hilft

Du musst nicht das gesamte Turnier über dabei sein. Ein Einstieg in die Untersuchung ist zu jedem Zeitpunkt möglich, denn auch einzelne Spiele liefern wertvolle Informationen, erklären die Wissenschaftler.

Dass Fußballfieber das Herz nachweislich beeinflusst, hat schon eine frühere Untersuchung der Uni Bielefeld belegt: Beim DFB-Pokalfinale 2025 erreichten Stadionbesucher unter 229 begleiteten Arminia-Bielefeld-Anhängern einen Durchschnittspuls von 94 Schlägen pro Minute. Zuschauer am Fernseher kamen hingegen nur auf 79. Nach Treffern waren die Pulswerte im Stadion sogar um bis zu 36 Prozent höher als bei den Fans daheim. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Joshua Kimmich
WM-Premiere für Schiri
Jalal Jayed leitet das erste deutsche Spiel gegen Curaçao