WM-Deko & Party: Das müssen Mieter jetzt wissen.
Ärger für WM-FansWas in der Mietwohnung erlaubt ist – und was nicht

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Deutschlandflagge bis zum Nachbarn? WM-Balkon-Deko ist erlaubt, solange sie niemanden verschattet oder gefährdet.
Der Anpfiff naht! Am Donnerstag beginnt die Fußball-WM, und pünktlich zum Auftaktspiel der deutschen Elf am Sonntag (14. Juni) möchten zahlreiche Anhänger ihre vier Wände dekorieren. Aber Achtung, bevor Balkone und Fenster schwarz-rot-golden leuchten: Es gibt Regeln, sonst kann es Zoff geben.
Zuerst die erfreuliche Info: Wenn ihr Deutschlandflaggen oder Poster zum Fußball ins Fenster hängt, belästigt das niemanden. Der Deutsche Mieterbund (DMB) stellt klar, dass euch dies nicht untersagt werden darf. Auch wenn euer Mietvertrag ein allgemeines Verbot für Plakate oder Fahnen enthält, gilt das in der Regel nur für politische, extrem spaltende oder beleidigende Botschaften.
Flaggen auf dem Balkon: Das müsst ihr beachten
Euren Balkon dürft ihr ebenfalls ohne Erlaubnis des Vermieters schmücken, vorausgesetzt, die Befestigung lässt sich später komplett ohne Spuren beseitigen. Wenn ihr jedoch bohren müsst oder die Halterung dauerhaft am Geländer oder an der Hauswand anbringt, verändert das die Bausubstanz. Hierfür benötigt ihr die klare Genehmigung von eurem Vermieter oder eurer Vermieterin.
Die Sicherheit spielt ebenfalls eine große Rolle: Stellt sicher, dass eure Deko-Artikel sich nicht lösen können. Eine Flagge, die vom Wind erfasst und heruntergeweht wird, könnte Fußgänger gefährden. Zudem darf die Fahne nicht die Fenster der Nachbarn blockieren oder ihnen das Licht nehmen.
Party-Lärm: Um 22 Uhr beginnt die Nachtruhe
Solltet ihr die Partien zu Hause, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten verfolgen, denkt bitte an eure Nachbarschaft. Besonders im Freien sind Freudenschreie und der TV-Ton deutlich stärker zu hören als hinter verschlossenen Türen und Fenstern.
Jetzt kommt aber die Bremse für alle Party-Fans: Die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit, die um 22 Uhr beginnt, gilt auch während des Turniers. Das heißt, dass sämtlicher Lärm auf Zimmerlautstärke gedrosselt werden muss. Vor allem bei den Abendspielen wird das eine ziemliche Probe. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
