Klopp-Vorstellung beim DFBEffenberg missfällt eine Aussage des neuen Bundestrainers

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Der neue Bundestrainer ist da – und Stefan Effenberg hat ganz genau hingeschaut. Einer Aussage von Klopp applaudiert er, aber eine Bemerkung passt dem TV-Experten nicht so ganz.

Jetzt ist es fix: Jürgen Klopp wird Bundestrainer bei der deutschen Nationalelf! Genau wie viele Fans, Medienvertreter und Experten hört auch Stefan Effenberg genau hin, was der neue DFB-Coach zu sagen hatte. Der „Tiger“ war angetan von dem Auftritt – bis auf eine Aussage.

„Dass er bei seiner Vorstellung direkt mit seinem Abschied gedroht hat, sobald man seine Familie nicht in Ruhe lässt – das hat nicht wirklich gepasst“, kritisierte Effenberg. Er fügte jedoch sofort hinzu: „Aber so ist Jürgen Klopp nun mal.“

Effenberg: „Da werden die Spieler auch genau hingehört haben“

Vor allem ein Versprechen von Klopp fand bei Effenberg großen Anklang. Der neue Mann an der Seitenlinie stellte klar, dass im DFB-Team jeder eine Chance bekommt, ganz gleich ob Nachwuchshoffnung oder gestandener Profi.

„Das Alter spielt für ihn keine Rolle. Das ist ein deutliches Signal, da werden die Spieler auch genau hingehört haben“, wird Effenberg zitiert. Für die Fußball-Legende ist die Sache eindeutig: Damit hat Klopp die Leistung zum obersten Gebot gemacht und sollte sich unbedingt daran halten. Das berichtet „t-online“.

Trotz aller Begeisterung rund um den neuen Nationaltrainer mahnt Effenberg zur Vorsicht und dämpft überzogene Erwartungen. Er erhoffe sich zwar einen positiven Impuls durch die Personalie Klopp, doch die Faktenlage sei eindeutig. „Wir können uns alle freuen – dürfen dabei aber auch nicht die Realität ausblenden, dass wir derzeit weder in Europa noch weltweit zur Spitze gehören“, macht er deutlich.

Der Pfad zurück an die internationale Spitze ist steinig. Für Effenberg ist die Marschroute klar definiert: Bei der EM 2028 soll Deutschland erneut „eine ordentliche Rolle“ spielen und zwei Jahre später bei der Weltmeisterschaft 2030 die Konkurrenz wieder beeindrucken und die Anhänger begeistern. Diese Last ruhe jetzt komplett auf Klopps Schultern.

Für Klopp fängt die Mission umgehend an. Die erste gewaltige Herausforderung sei bereits die Kaderzusammenstellung für die Partien gegen Griechenland und die Niederlande Ende September.

Aus einem Pool von 57 möglichen Spielern müsse er eine starke Truppe zusammenstellen. Für Effenberg ist dabei nicht allein der Sieg entscheidend: „Es sollte auch erkennbar sein, welchen Fußball man spielen will.“ (red)

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