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Regel-Revolution bei WM 2026?Geht um Einwürfe und Abstöße: Fifa plant Änderungen

Bei der WM 2026 könnte es zu einer Regel-Revolution kommen. Betroffen von den Fifa-Plänen sind Einwürfe und Abstöße.

Wird die Weltmeisterschaft 2026 etwa zum großen Experimentierfeld für den globalen Fußball?

Am Samstag tagt das International Football Association Board (IFAB) in Wales bei seinem jährlichen Treffen. Diskutiert wird über diverse Vorschläge, die für mehr Tempo und Spannung auf dem Rasen sorgen sollen.

WM 2026: Neue Regel für Einwürfe und Abstöße?

Ganz oben auf der Liste steht der Plan, lästiges Zeitspiel zu unterbinden. Wie „ESPN“ berichtet, könnten Akteure für Einwürfe und Abstöße bald nur noch ein Zeitfenster von fünf Sekunden haben, um das Spielgerät zurück ins Feld zu befördern.

Sollte der Unparteiische Absicht wittern, könnte er die Zeit mit den Fingern deutlich sichtbar runterzählen. Wird die Frist beim Einwurf überschritten, wechselt der Ballbesitz zur gegnerischen Mannschaft. Ein zu langsamer Abstoß würde stattdessen direkt zu einem Eckball für den Gegner führen. Die Inspiration dafür kommt von der Acht-Sekunden-Regel für Keeper, die schon in dieser Spielzeit eingeführt wurde. Das berichtet „Sport Bild“.

Aber es kommt noch härter: Auch bei Spielerwechseln sind radikale Ideen im Gespräch. Ein Kicker, der sich beim Verlassen des Rasens mehr als zehn Sekunden Zeit lässt, dürfte demnach nicht mehr ausgewechselt werden! Die Folge wäre knallhart: Die Mannschaft müsste dann für wenigstens eine Minute in Unterzahl auskommen. So will man dem gemütlichen Traben zur Seitenlinie ein Ende setzen.

Eine klare Regelung ist ebenfalls für Pausen wegen Verletzungen vorgesehen. Akteure, die medizinisch versorgt werden müssen, sollen für maximal eine Minute vom Platz, ehe eine Rückkehr erlaubt ist.

Bisher gab es in diesem Bereich ein ziemliches Durcheinander: In der Premier League wurde eine 30-Sekunden-Pause angewendet, in der MLS waren es zu Beginn sogar drei Minuten. Vorerst bleiben Blessuren bei Torhütern von dieser Regel unberührt, aber das IFAB hat auch für diesen Fall schon künftige Änderungen im Visier.

Darüber hinaus soll auch der Videoassistent (VAR) zur WM ein Upgrade bekommen und mit mehr Befugnissen ausgestattet werden. Schon am Samstag könnte die Entscheidung fallen, dass der VAR demnächst auch bei Eckbällen eingreifen darf, falls die Prüfung zügig abläuft. Selbst bei einer zweiten gelben Verwarnung wäre ein Eingriff des Videoassistenten zukünftig denkbar. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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