Toni Kroos hat in der neusten Folge des Podcasts „Einfach mal Luppen“ von einem unangenehmen Fauxpas rund um einen Barbier-Besuch mit seinem Sohn erzählt. Sein Bruder Felix Kroos resümiert: „Du bist echt nicht für den Alltag gemacht.“
„Meine Frau war nicht amused“Toni Kroos erzählt von Barbier-Fauxpas mit seinem Sohn

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Toni Kroos hat in seinem Podcast von seinem Barbier-Besuch erzählt. (Bild: 2024 Getty Images/Pau Barrena)
Neulich hatte Felix Kroos seinem Bruder noch dazu geraten, einen Barbier aufzusuchen, nachdem dieser mit seinem ersten Besuch in einem Friseursalon seit 15 Jahren nicht ganz glücklich geworden war. Abgesehen davon, dass Toni Kroos „verschiedenste unangenehme Situationen“ überstehen musste, wie er geschildert hatte, seien die Haare für sein Empfinden auch nicht kurz genug geschnitten worden. Nun hat der 36-Jährige den Tipp seines Bruders beherzigt - allerdings blieb er auch beim Barbier nicht von unangenehmen Situationen verschont.
Wie Toni Kroos in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ berichtet, habe er mit seinem zwölfjährigen Sohn Leon einen Termin bei einem Barbier gemacht, da dieser ebenfalls dringend noch einen Schnitt gewollt habe. Das Geschäft hätte sich in einem Einkaufszentrum befunden, wo die beiden auch sofort von einem Barbier „reingewunken“ worden sind, erzählt der frühere Bayern-Profi. Dann habe sich jedoch schon schnell eine gewisse Verwunderung breitgemacht ...
„Vielleicht schiebe ich da einfach mal einen Fuffi unter der Scheibe durch“
Toni Kroos sei aufgefallen, dass zwei Personen mit völlig anderen Namen Leon und ihm die Haare schneiden, als beim Termin vereinbart worden sei. Das habe der Weltmeister von 2014 aber erst einmal nicht weiter hinterfragt. „Ich habe gedacht: Vielleicht haben die gerade jemand anderes und das ist halt hier so“, erinnert sich Toni Kroos. Dann habe er sich allerdings noch mal die Terminbestätigung angeschaut und realisiert, dass das Logo des Barbiers nicht mit dem darauf zu sehenden übereinstimme.
Schließlich seien Toni und Leon Kroos im Einkaufszentrum an einem weiteren Barbier vorbeigekommen. Das Logo: genau das von der Terminbestätigung. „Wir waren beim falschen“, erklärt der ehemalige Real-Madrid-Star den Fauxpas. Die Reaktion? „Wir haben uns kurz beraten, Leon und ich. [...] Und dann sind wir gegangen.“ Sein Sohn habe sich „kaputt gelacht“, bei ihm sei „auch ein bisschen ein unangenehmes Gefühl mitgeschwungen“, verrät Toni Kroos.
Seine Frau habe die Verwechslung allerdings gar nicht lustig gefunden. „Die war not amused, weil sie natürlich auch wusste, das fällt jetzt wieder auf sie zurück. Sie hat ja den Termin gemacht“, so der 114-fache Nationalspieler. Sein Bruder Felix lacht: „Du bist echt nicht für den Alltag gemacht.“ Immerhin: Mit dem Schnitt beim „falschen“ Barbier seien sowohl Toni als auch Leon Kroos zufrieden gewesen.
Eine Sache liege Toni Kroos aber dann doch „auf dem Herzen“. Er würde gerne im Nachhinein noch bezahlen, „weil da wurde ja ein Termin ausgemacht, zu dem man nicht kommt. Damit haben sie möglicherweise Geld verloren, weil sie hätten jemand anderen drannehmen können“, überlegt er. Die direkte Konfrontation möchte Toni Kroos allerdings nach wie vor vermeiden. Seine Idee: „Vielleicht schiebe ich da irgendwie einfach mal so einen Fuffi unter der Scheibe durch.“ (tsch)

