Brisante Stimmung vor dem WM-Spiel des Iran: Fans protestierten in den USA mit klaren Botschaften gegen das Regime.
Vertritt nicht die MenschenFans mit klarer Botschaft gegen das Regime beim WM-Spiel des Iran

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Die Partie zwischen dem Iran und Neuseeland ist politisch hoch brisant.
Was für eine brisante Stimmung! Vor dem politisch heiklen WM-Duell zwischen der iranischen Nationalelf und Neuseeland in den USA kam es zu deutlichen Protesten. Im Umfeld des Stadions sah man viele symbolische Flaggen und Botschaften. Auf einem Plakat stand unmissverständlich: „Die Fußballmannschaft der terroristischen Islamischen Republik vertritt nicht die Menschen im Iran“.
Zahlreiche Demonstrierende hielten historische iranische Fahnen in die Luft, die aus der Ära vor der Islamischen Revolution stammen. Trotz der aufgeladenen Situation blieb die Atmosphäre in Inglewood bei Los Angeles ruhig. Das meldete ein Reporter der dpa etwa zwei Stunden vor dem Anstoß.
WM-Teilnahme stand auf der Kippe
Für die iranische Mannschaft war es der Auftakt bei dieser WM um 3.00 Uhr nachts – ein Spiel, dessen Stattfinden lange unsicher war. Ein monatelanger, kriegerischer Konflikt zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen hatte die WM-Teilnahme zu einer hochpolitischen Frage gemacht. Doch es gab einen Hoffnungsschimmer: Die Verständigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges, das an diesem Freitag unterzeichnet werden soll, ließ kurz vor dem Anpfiff auf Entspannung hoffen.

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Zahlreiche iranische Fahnen aus der Zeit vor der Revolution waren zu sein.
„Ich unterstütze die Menschen, nicht das Regime“
Die Botschaft der Fans war klar und emotional. „Ich freue mich, hier die Menschen im Iran zu unterstützen, ich unterstütze nicht das Regime“, äußerte ein Anhänger vor dem Stadion in Los Angeles gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Man rechnete damit, dass in der Arena zahlreiche iranische Fans sein würden, die in den USA oder anderen Nationen leben. Der Grund: Eine direkte Anreise aus dem Iran in die Vereinigten Staaten war für sie so gut wie unmöglich. (dpa/red)
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