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Wirbel um Werbe-Video Kölner Kommentator Robert Hunke ist Job bei der „Sportschau“ los

Robert Hunke in der Kommentatoren-Kabine

Fußball-Kommentator Robert Hunke ist nicht mehr für die ARD-„Sportschau“ tätig. Das hat der WDR nun bestätigt. Hier kommentiert der Kölner am 12. Januar 2014 ein Spiel in Magdeburg.

Bekannt wurde er bei den deutschen Fußball-Fans für seine Kommentatoren-Parodie während des Lockdowns. Nun ist der Journalist Robert Hunke seinen Job bei der „Sportschau“ los.

Köln. Robert Hunke (38) arbeitet seit Jahren als Fußball-Kommentator für verschiedene Medien. Deutschlandweit bekannt wurde er vor allem während des ersten Corona-Lockdowns im März 2020, als er in der fußballfreien Zeit kurzerhand aus seiner Kölner Wohnung das Geschehen auf der Straße im Stile eines Spiels kommentierte.

Nun allerdings ist Hunke einen seiner Jobs los: Der Kölner wird künftig nicht mehr für die ARD-„Sportschau“ arbeiten. Gegenüber der „Sport Bild“ erklärte der WDR, der die Sendung produziert: „Robert Hunkes Tätigkeit für die WDR-Sportredaktion ruht seit August 2021. Hintergrund ist ein gestörtes Vertrauensverhältnis zum Sport-Leitungsteam des WDR.“ Hunke hatte seit 2020 für die „Sportschau“ kommentiert.

ARD-„Sportschau“ trennt sich von Robert Hunke

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Was ist passiert? Hunke war im April dieses Jahres in einem Werbe-Video einer Versicherung aufgetreten, kommentierte darin im Fußball-Jargon einen Autofahrer beim Einparken. Das Problem: Das Werbe-Engagement war offenbar nicht mit der ARD abgestimmt. Dies sei beim öffentlich-rechtlichen Sender aber üblich, um die Unabhängigkeit der journalistischen Arbeit der Mitarbeiter gewährleisten zu können.

Vom WDR heißt es dazu: „In mehreren persönlichen Gesprächen war mit Robert Hunke und seiner Managerin verbindlich vereinbart worden, dass mögliche Tätigkeiten für andere Auftraggeber – insbesondere werblicher Art – vorher angezeigt und besprochen werden sollen. Nachdem dies sogar schriftlich zugesichert wurde, sind wir im Mai 2021 erneut auf einen Verstoß gegen diese Vorgabe aufmerksam geworden.“ Nun ruhe die Zusammenarbeit seit August.

„Anderweitige Beschäftigungen in ARD- oder WDR-Redaktionen sind von der Entscheidung nicht betroffen“, hieß es weiter in dem Statement. Hunke selbst erklärte wiederum: „Wir haben eine unterschiedliche Interpretation von Freiberuflichkeit. Mir war es wichtig, mich weiterzuentwickeln.“ Derzeit ist Hunke unter anderem für RTL und dessen Streaming-Angebot TVNow tätig sowie für den Schweizer Sender Blue. Er arbeitete auch für DAZN und Eurosport. (kos)

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