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„Hat er das gerade gesagt?“Patzer auf dem Roten Teppich bei Weltfußballer-Wahl

Vor der Vergabe des Ballon d'Or wurden bereits erste Glückwünsche auf dem Roten Teppich ausgesprochen. Das sorgte für Verwunderung.

Die Weltfußballer-Wahl in London war auch am Montag (26. Oktober 2026) wieder ein Event der Superlative. Unzählige Stars und Legenden des Sports hatten sich am Abend in der englischen Hauptstadt versammelt, wo bei Frauen und Männern die jeweils entscheidende Figur des Jahres mit dem Ballon d'Or gekürt werden sollte.

Weil sich in beiden Kategorien noch kein glasklarer Gewinner abgezeichnet hatte, dominierte neben dem allgemeinen Rummel auf dem Roten Teppich die Anspannung der Protagonisten. Davon ließen sich auch andere anstecken.

Vorab keine klaren Favoriten bei Weltfußballer-Wahl

Besonders deutlich wurde das beim Interview, das Reporter Guillem Balagué für DAZN mit Weltfußballer-Kandidatin Alexia Putellas (32) führte. Obwohl beide in Katalonien geboren sind, fand das kurze Gespräch für das internationale TV-Signal des Streaming-Anbieters auf Englisch statt – mit einigen Schwierigkeiten.

Gleich zum Einstieg verwirrte der Journalist die Frauenfußball-Legende mit der Frage, wie lange sie ihre Dankesrede vorbereitet habe. „Eine Rede?“, fragte Putellas sichtlich verwirrt, erklärte dann: „Nein. Nein, nein, nein. Wir wissen nicht, wer gewinnt, also habe ich gar nichts vorbereitet.“

Nach zwei weiteren Fragen zur Gala verabschiedete Balagué seine Gesprächspartnerin, hatte die Nervosität aber auch zum Ende des Interviews nicht abgelegt. Er sagte zur zweimaligen Gewinnerin, der auch dieses Mal gute Chancen ausgerechnet wurden, schlichtweg: „Herzlichen Glückwunsch!“

Kaum war die verfrühte Gratulation ausgesprochen, korrigierte Balagué die Panne umgehend und sagte zum Abschied: „Oh, tut mir leid! Hab einen schönen Abend.“

Guillem Balagué interviewt Alexia Putellas.

Copyright: Screenshot DAZN

DAZN-Interview mit Alexia Putellas vor der Vergabe des Ballon d'Or in London.

Während sich Putellas nach dem skurrilen Gespräch mit leicht verwirrter Miene verabschiedete, schaltete die Regie schnell zurück zu Moderator Ade Oladipo.

Der wollte das Missgeschick allerdings nicht ganz unkommentiert lassen und fragte grinsend: „Oh. ,Herzlichen Glückwunsch‘ – hat er das gerade gesagt?! Ob er schon etwas weiß? Wir wissen es jedenfalls nicht.“