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Erster DreierpackBremer ballert FC-Frauen Richtung Spitzengruppe!

Pauline Bremer mit Megafon.

Copyright: IMAGO/Beautiful Sports

Nach ihrem Dreierpack bekam Pauline Bremer das Megafon überreicht, um den Sieg zu feiern.

Aktualisiert:

Der 1. FC Köln findet nach zwei Niederlagen in der Frauen-Bundesliga wieder in die Spur – vor allem dank Pauline Bremer.

Das Frauen-Team des 1. FC Köln hat sich mit einem 3:1-Heimsieg gegen den Hamburger SV aus der Länderspielpause zurückgemeldet. FC-Stürmerin Pauline Bremer war mit ihrem Dreierpack die Frau des Tages!

Nach dem starken Saisonstart hatte der FC, der im weinroten Willi-Ostermann-Trikot auflief, zuletzt vor der Länderspielpause zwei Niederlagen in Folge kassiert. Bei Meister FC Bayern (2:5) gab es nichts zu holen, anschließend setzte es eine 0:1-Heimpleite gegen den SC Freiburg.

Marina Hegering rückt kurzfristig in die Startelf

FC-Trainerin Britta Carlson musste ihre Startelf nach dem Warmmachen kurzfristig umstellen. Anstelle von Stürmerin Taylor Ziemer, die offenbar angeschlagen war, stand Marina Hegering plötzlich in der Aufstellung. Laura Vogt rückte dafür aus der defensiven Dreierkette ins Mittelfeld vor.

In der 9. Minute war die Kölner Defensivreihe aber unsortiert – und wurde durch einen Steckpass komplett ausgehebelt. Camilla Linberg lief alleine aufs Tor zu, scheiterte aber an FC-Torhüterin Lisa Schmitz, die per Fußabwehr den frühen Rückstand verhinderte.

Besser machten es die Kölnerinnen auf der anderen Seite: Nach einem Pass von Vogt hatte Pauline Bremer im Strafraum zu viel Platz und schloss per Flachschuss zur Führung ab (19.). Nur sechs Minuten später erhöhte Bremer (25.) mit einem traumhaften Schlenzer ins lange Eck zum 2:0. Zuvor hatte der FC den Ball durch ein aggressives Pressing erobert. Das erste Tor mit links, das zweite mit rechts: Dieser Doppelpack der ehemaligen Nationalspielerin konnte sich sehen lassen!

Nach der Pause musste der HSV aufrücken, für die FC-Frauen ergaben sich dadurch Räume. Unter anderem für die schnelle Lydia Andrade, die in der 62. Minute nur durch ein super Tackling von HSV-Abwehrspielerin Magou Doucouré gestoppt werden konnte. Wenige Augenblicke später wurde die zuvor noch so starke Rechtsverteidigerin dann an der Strafraumgrenze von Vanessa Leimenstoll getunnelt. Der anschließende Schuss der Kölnerin ging knapp vorbei.

Für Doucouré und Hamburg wurde es noch bitterer: In der 74. Minute sah die Französin nach einem Foul an Hegering in der gegnerischen Hälfte Gelb-Rot. Doch davon ließen sich die Gäste nicht beirren: Svea Stoldt (76.) erzielte in Unterzahl den Anschlusstreffer.

Beim FC fing nun kurzzeitig trotz der Überzahl das Zittern an, Hamburg drängte verzweifelt auf den Ausgleich. Doch in der 86. Minute machte Bremer durch ihren dritten Treffer des Tages dann alles klar. Es war der erste Dreierpack ihrer Bundesliga-Karriere.

Für den FC war es der dritte Sieg im vierten Heimspiel der Saison – und beim Blick auf die Tabelle dürfte bei vielen Fans das Herz höherschlagen. Denn durch den Dreier kletterte der FC vorerst auf Platz vier – kann an diesem Spieltag maximal auf Platz sechs zurückfallen. In der kommenden Woche (24. Oktober) geht es für Köln dann zu einer Art Spitzenspiel beim VfL Wolfsburg.